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SGE kompakt: Eintracht beobachtet Bundesliga

Sport

Stuttgart-Knipser auf SGE-Liste: Erst kürzlich machte Cheftrainer Adi Hütter öffentlich klar, dass er sich noch einen weiteren Stürmer für den Kader der Frankfurter Eintracht wünsche. Lange Zeit schien dabei der ehemalige Leihspieler Arnaud Kalimuendo der Wunschkandidat zu sein. Hier gestaltet sich ein Transfer aber offenbar schwierig, auch aufgrund der hohen Ablöse, die Nottingham Forest verlangt. Sportvorstand Markus Krösche und sein Team wollen dem österreichischen Cheftrainer aber dennoch eine Verstärkung zur Seite stellen. Die „Bild“ berichtet jetzt, dass die Hessen ihr Interesse an Ermedin Demirovic angemeldet haben. Der bosnische Nationalspieler steht eigentlich noch bis 2028 beim VfB Stuttgart unter Vertrag. Insgesamt hat der 28-Jährige bereits 57 Tore in 183 Bundesliga-Spielen auf dem Konto. Günstig würde der Angreifer daher sicherlich nicht werden. Laut des Berichts soll der gebürtige Hamburger ein Preisschild von 20 Millionen Euro haben. Ein Wechsel in diesem Sommer soll nicht ausgeschlossen sein, auch wenn der Spieler selbst erst kürzlich im Trainingslager betonte, bleiben zu wollen. Für einen Abschied würde die Verpflichtung von Dzenan Pejcinovic sprechen, der erst kürzlich in Stuttgart ankam. Die Eintracht hatte den Angreifer bereits vor zwei Jahren im Auge. Damals entschied sich Demirovic für einen Wechsel von Augsburg zu den Schwaben. Es bleibt offen, wie sich das Interesse in diesem Sommer entwickeln wird. Ngankam vor Berlin-Rückkehr? Ein anderer Stürmer hingegen befindet sich bei der SGE auf dem Abstellgleis. Dass Jessic Ngankam am Main keine Zukunft mehr hat, ist freilich kein Geheimnis. In seiner Zeit in Frankfurt gelang dem Stürmer niemals der Durchbruch. Daran konnten auch die Leihen nach Mainz, Hannover und Wolfsberg nichts ändern. Auch Trainer Adi Hütter sortierte den 26-Jährigen frühzeitig aus und schickte ihn zur U21. Dort sollte sich der gebürtige Berliner eigentlich für einen Wechsel fit machen. Stattdessen zog er sich einen Muskelfaserriss zu und fällt nun für mehrere Wochen aus. Für die Eintracht erschwert sich dadurch ein fester Verkauf. Ein Leihgeschäft scheint allerdings immer noch möglich. Die „Bild“ bringt dabei jetzt Hertha BSC Berlin, den Ex-Verein des Angreifers, ins Spiel. Von dort wechselte Ngankam 2023 für vier Millionen Euro nach Hessen. Demnach suchen die Hauptstädter bereits seit einigen Wochen einen Stürmer. Zudem soll Trainer Stefan Leitl ein großer Fan des Spielers sein. Beide arbeiteten bereits in Fürth und Hannover zusammen. Für Ngankam, der sich eine Rückkehr in die Heimat gut vorstellen können soll, wäre es die Chance auf einen Neuanfang. Rethy öfter bei „Eintracht TV“? Das heutige Testspiel zwischen der Frankfurter Eintracht und dem FSV Frankfurt wird auf „Eintracht TV“ von Kult-Kommentator Bela Rethy, der seine Kommentatoren-Karriere eigentlich schon beendet hatte, kommentiert. Nun sagte der 69-Jährige in der „Bild“, wie es dazu kam: „Der Klub hat mich kürzlich angefragt, ob ich Lust drauf habe. Sie wollen das Eintracht TV ein bisschen ausbauen. Ich kam vor zwei Tagen aus dem Urlaub, daher hat es super gepasst. Ich freue mich sehr drauf.“ Dabei verriet er, dass er mit der SGE eine ganz besondere Verbindung hat. „Seitdem ich 11 Jahre alt bin, gehe ich zur Eintracht ins Stadion. Jetzt, wo ich Pensionär bin, kann ich das ja endlich zugeben“, so Rethy. Die Vorbereitung habe sich für ihn nicht geändert: „Es hat sich im Vergleich zu früher nichts geändert. Ich sitze grade wieder vor meinem Laptop und gehe die Kader durch. Das gestaltet sich bei Eintracht natürlich recht schwierig, weil sich bis zum Transferschluss noch einiges tut.“ Laut dem Bericht ist es gut möglich, dass Rethy in Zukunft des Öfteren auf dem klubeigenen Internet-TV zu hören ist.

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