DAX +1,74 % 26.036,58 Pkt 14:20:25 MDAX +1,07 % 30.821,42 Pkt 14:20:25 Euro Stoxx 50 +0,71 % 6.211,61 Pkt 14:20:00 Dow Jones -0,21 % 52.268,09 Pkt 14:35:18 S&P 500 -0,33 % 7.697,25 Pkt 14:35:20 Nasdaq -1,57 % 26.061,52 Pkt 14:35:19 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,38 % 4.036,30 USD 14:25:25 Silber -1,83 % 52,48 USD 14:25:18 Brent -5,01 % 109,54 USD 14:25:22 WTI -2,23 % 100,49 USD 14:25:23 Bitcoin -1,62 % 79.954,67 USD 14:35:20 EUR/USD +0,02 % 1,11320 USD 14:34:46 EUR/GBP -0,13 % 0,83500 GBP 14:35:25 EUR/CHF -0,15 % 0,92090 CHF 14:35:25 EUR/JPY -0,11 % 175,598 JPY 14:35:24

Shell verdoppelt Gewinn: Sprit kostet weiter mehr als 2 Euro

Wirtschaft

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

London – An den Tankstellen zahlen Autofahrer weiter mehr als 2 Euro pro Liter. Beim Ölriesen Shell dagegen sprudeln die Milliarden. Der britische Energiekonzern verdiente im 2. Quartal bereinigt 9,8 Milliarden Dollar. Das ist mehr als doppelt so viel wie vor einem Jahr und der höchste Quartalsgewinn seit Anfang 2023. Analysten hatten lediglich mit 8,7 Milliarden Dollar gerechnet.

Ausgerechnet der Preisschock auf den Energiemärkten bescherte Shell das glänzende Ergebnis. Durch den Iran-Krieg gerieten die Öl- und Gasmärkte heftig ins Wanken . Für Verbraucher bedeutete das hohe Preise. Für Shell bedeutete es beste Geschäfte.

Shell verdient am Raffinerie-Boom

Besonders kräftig kassierte der Konzern im Raffineriegeschäft. Benzin, Diesel und andere Kraftstoffe verteuerten sich auf den internationalen Märkten deutlich stärker als Rohöl. Die Folge: Die Gewinnspannen der Raffinerien schossen nach oben. Auch die Energiehändler von Shell profitierten von den starken Preisschwankungen. Sie kaufen und verkaufen Öl und Gas rund um den Globus und verdienen besonders gut, wenn die Märkte verrücktspielen.

Autofahrer warten auf Entlastung

An den deutschen Zapfsäulen ist von einer kräftigen Entlastung dagegen wenig zu spüren. Am Mittwoch kostete Super im bundesweiten Durchschnitt 2,18 Euro pro Liter. Super E10 lag bei 2,12 Euro, Diesel bei 2,18 Euro. Dabei ist der Rohölpreis zuletzt deutlich gesunken. Doch bei den Autofahrern kommt davon bislang kaum etwas an. Der ADAC kritisiert, die Kraftstoffpreise bewegten sich „bereits seit Wochen auf einem zu hohen Niveau“.

Autofahrer zahlen drauf, Shell belohnt seine Aktionäre

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren