DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold +1,43 % 4.107,00 USD 22:59:54 Silber +0,34 % 57,79 USD 22:59:48 Brent 0,00 % 90,12 USD 20:28:19 WTI 0,00 % 84,67 USD 22:59:59 Bitcoin +0,48 % 63.067,37 USD 13:24:00 EUR/USD +0,52 % 1,15270 USD 23:29:53 EUR/GBP -0,31 % 0,85510 GBP 23:29:53 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 23:29:53 EUR/JPY -3,08 % 181,491 JPY 23:29:53

Shoppen wird ab 2027 noch einfacher

Wirtschaft

Startseite Verbraucher Girocard bekommt neue Funktion: Noch einfacheres Shoppen ab 2027 Von: Christoph Gschoßmann Uns auf Google folgen Wer die Girocard in einer App hinterlegt, zahlt dort künftig mit einem einzigen Klick auf dem Handy – ganz ohne PIN-Eingabe oder Passwort. Kassel – Sie steckt in rund 100 Millionen Geldbörsen – die Girocard, im Volksmund noch immer „EC-Karte“ genannt. An der Ladenkasse läuft sie seit Jahrzehnten reibungslos. Doch sobald Kunden in einer App bezahlen wollten, war sie außen vor: PayPal, Kreditkarte oder Apple Pay übernahmen dann. Das soll sich bald ändern. Die EURO Kartensysteme GmbH, die das Girocard-System im Auftrag der Deutschen Kreditwirtschaft betreibt, hat hat angekündigt, die Karte als Zahlungsmittel in Händler-Apps verfügbar zu machen. Laut BR24 sollen die ersten In-App-Zahlungen voraussichtlich ab Frühjahr 2027 möglich sein – in Apps von Supermärkten, Lieferdiensten, Tankstellen oder Mobilitätsanbietern. Welche Unternehmen zum Start dabei sind, steht noch nicht fest. BR24 zufolge laufen Gespräche mit großen Lebensmitteleinzelhändlern, Lieferdiensten und Mobilitätsanbietern – ob damit etwa Rewe, Aldi, Lieferando oder Uber gemeint sind, lässt das Unternehmen offen. Günstig für den Handel – mit einem Haken Die Einrichtung soll für Kunden unkompliziert ablaufen: Statt Kartennummern einzutippen oder ein neues Konto anzulegen, reicht der Zugang zum Online-Banking der eigenen Bank kombiniert mit dem gewohnten TAN-Verfahren. Wer einen Händler einmal als vertrauenswürdig markiert – das sogenannte Whitelisting – zahlt dort künftig ohne erneute Bestätigung, was besonders bei Scan-&-Go-Vorgängen an der Kasse Zeit spart. Für Händler ist die Neuerung finanziell attraktiv: Laut der offiziellen Pressemitteilung gelten bei In-App-Zahlungen dieselben günstigen Konditionen wie am stationären Terminal – ohne den Sprung auf teurere Gebühren, die beim digitalen Checkout über Kreditkartenanbieter anfallen. Laut einer Erhebung des EHI Retail Institute nutzen bereits 36 Prozent der befragten Handelsunternehmen Payment-Funktionen in eigenen Apps oder testen sie, weitere 18 Prozent planen den Einstieg. Könnte die Girokarte die Kreditkarte ersetzen? Einen wichtigen Unterschied zur Kreditkarte macht BR24 deutlich: Die Girocard hat keinen Kreditrahmen. Wer sie künftig für Hotelreservierungen oder Mietwagenbuchungen nutzen will – auch das ist laut BR24 ab 2027 geplant – dem wird der vorautorisierte Betrag direkt vom Girokonto abgezogen. Einen Aufschub wie bei der Kreditkarte gibt es nicht. Außerdem bleibt die Girocard außerhalb Deutschlands und angrenzender Länder weitgehend unbrauchbar – für Reisen oder internationale Online-Einkäufe bleibt eine Visa- oder Mastercard-Karte vorerst unverzichtbar. Ebenfalls geplant: Die digitale Alterskontrolle, die seit 2023 schon an Zigarettenautomaten funktioniert, soll künftig auch an SB-Kassen und Verkaufsautomaten zum Einsatz kommen – etwa beim Kauf von Alkohol. (Quellen: girocard.eu, BR24) (cgsc)

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