"Shrek 5" kommt erst 2027 ins Kino. Fans ärgern sich schon jetzt
Kurze Rekapitulation: Fiona, das ist die Prinzessin, die der vermeintlich Furcht einflößende, doch eigentlich herzensgute Oger Shrek aus einem Turm rettet – und zwar in Menschengestalt. Auch sie verwandelt sich, nachts aufgrund eines Fluchs, in eine solche grüne Gestalt. Nur »wahre Liebe, erster Kuss« kann dieses ›Unheil‹ lösen. Doch da sich Shrek als ihre eigentlich wahre Liebe entpuppt, entscheidet sich Fiona schlussendlich ganz freiwillig für die Oger-Erscheinung – und zwar rund um die Uhr. Eigentlich gegen geläufige Schönheitsideale Die Macher der »Shrek«-Reihe ließen die Prinzessin also entgegen der geläufigen Schönheitsideale entscheiden. Genau hier setzt die jetzige Kritik der Fans an dem neuen Trailer an. Denn: Viele nehmen das Erscheinungsbild von Fiona als deutlich anders, vermeintlich optimiert wahr. Eine Userin fragt in einem auf TikTok 1,4 Millionen Mal gelikten Video etwa: »Kann mir jemand erklären, warum man Fiona Fett aus den Wangen genommen, ihr ein neues Kinn verpasst, die Nase operiert und das Schlüsselbein retuschiert hat?« Schönheitswahn und Oger – das hat auf den ersten Blick keinen natürlichen, engen Bezug. Außerdem, so die Userin weiter, seien Shrek – der männlichen Figur – für den Lauf der Zeit Falten verpasst worden, Fiona hingegen offenbar nicht. Ihre ganze Aufmachung würde nun deutlich jünger erscheinen, so als sei Fiona Shreks Tochter. »Das ist ein deutlicher Indikator dafür, wo wir als Gesellschaft stehen«, resümiert die Userin. Auch »USA Today« greift die Thematik auf und zitiert etwa Melvin Williams, außerordentlicher Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaften an der New Yorker Pace University. Es sei in dieser Gesellschaft »keine Überraschung, dass Fiona in ›Shrek 5‹ deutlich schlanker und jugendlicher dargestellt wird«, so Williams. Shrek indes als tendenziell »fettleibiger Mann genießt das geschlechtsspezifische Privileg, zu altern und an Gewicht zuzunehmen«. Das Medium habe Universal und sein Tochterunternehmen DreamWorks um eine Stellungnahme gebeten.