DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.447,15 USD 07:18:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Sicher surfen lassen: Anthropic integriert KI-Browser in Claude Code

Allgemein

OpenAI hat seinem KI-Browser ChatGPT Atlas nur neun Monate nach dem Launch den Stecker gezogen. Die entsprechenden Funktionen sollen in die neue Desktop-App ChatGPT Work integriert werden. Auch OpenAI-Rivale Anthropic stellt die Browsing-Aktivitäten um. Claude Code bekommt integrierten Browser Wie der Claude-Entwickler per X mitgeteilt hat, verfügt die Coding-KI Claude Code in der Desktop-Version jetzt über einen integrierten KI-Browser. Der soll Dokumente, Designs oder Websites abrufen können. Claude soll damit Inhalte lesen, durch Elemente klicken und interagieren können, wie das aktuell mit lokalen Entwicklungsumgebungen möglich ist. Anthropic zufolge soll die Browsing-Funktion in einer Sandbox laufen. Die Sitzungen sollen nicht standardmäßig erhalten bleiben. Zudem haben Nutzer:innen die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob Claude den aktuellen Zustand des Browsers zwischen den verschiedenen Aufgaben speichert, wie Golem schreibt. Klare Abgrenzung zur Chrome-Erweiterung Demnach gibt es auch eine klare Grenze zwischen dem Claude-Code-Browser und der separaten Chrome-Erweiterung für Anthropics KI-Tool. Der integrierte Browser soll ohne gespeicherte Logins und den Verlauf der persönlichen Browserhistorie der Nutzer:innen laufen. Gedacht ist die in Claude Code integrierte Browser-Funktion freilich vor allem für Entwickler:innen, die Anwendungen entwickeln und testen. Soll Claude allerdings für Nutzer:innen surfen und etwa in eingeloggten Sitzungen navigieren müssen, dann muss man laut Anthropic auf die Chrome-Erweiterung zurückgreifen. Sandbox-Ansatz minimiert Risiken Für Entwickler:innen kann der Sandbox-Ansatz der Browsing-Funktion nützlich sein, wenn sie Anwendungen entwickeln. Dadurch wird das Risiko minimiert, dass die KI Zugriff auf sensible Informationen erhält oder etwas zerstört. Auf der anderen Seite müssen Nutzer:innen, die Claude für erweitertes Web-Surfen verwenden wollen, zu einer anderen Anwendung wechseln. Auch OpenAI bietet übrigens nach dem Aus für den Atlas-Browser weiter die Erweiterung für Google Chrome an. ChatGPT-Nutzer:innen können die KI hier – wie auch in der Claude-Version – parallel zu einer geöffneten Website in der Seitenleiste des Browsers verwenden.

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