DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 17:30:14 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 17:30:14 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 17:30:00 Dow Jones +0,33 % 52.535,38 Pkt 18:04:10 S&P 500 +0,86 % 7.743,04 Pkt 18:04:06 Nasdaq +1,29 % 26.506,39 Pkt 18:04:06 Nikkei +1,08 % 63.954,19 Pkt 07:45:03 Gold -0,52 % 4.053,50 USD 17:54:07 Silber -1,08 % 53,71 USD 17:53:40 Brent -1,30 % 112,40 USD 17:54:08 WTI +3,55 % 103,45 USD 17:54:07 Bitcoin -0,49 % 80.405,52 USD 18:04:08 EUR/USD -0,21 % 1,11510 USD 18:03:44 EUR/GBP 0,00 % 0,83730 GBP 18:04:08 EUR/CHF -0,05 % 0,92430 CHF 18:04:08 EUR/JPY +0,17 % 176,323 JPY 18:04:09

Sicherheitsexperte Masala: Gegen Russlands Terror-Drohnen helfen keine Sanktionen

Technologie

„Solange die nicht zerstört werden, kann Russland weiterentwickeln und weiterbauen. Da helfen auch Sanktionen nicht, weil das alles in Russland passiert“, sagt der Sicherheitsexperte Carlo Masala im Interview mit FOCUS online. Gemeint sind die russischen Fabriken, in denen inzwischen die iranischen Shahed-Drohnen produziert und weiterentwickelt werden. Weitere Sanktionen gegen die Drohnenproduktion hält Masala deshalb für wenig wirksam.

Die Drohnen selbst werden laut Masala zunehmend weiterentwickelt. Die iranischen Shahed-Drohnen seien inzwischen als Geran-4 und Geran-5 im Einsatz. Letztere ähnele eher einem Marschflugkörper, habe einen Jetmotor und könne bis zu 600 Kilometer pro Stunde fliegen. Dadurch werde die Abwehr schwieriger.

Sanktionen könnten dagegen dort helfen, wo Russland auf einen Technologietransfer angewiesen sei. China spiele hier eine wichtige Rolle, da es wichtige Komponenten für die russische Rüstungsproduktion liefere. China werde aber nicht sanktioniert.

„Der kommende Winter wird hart“

Politikwissenschaftler Masala glaubt zudem, „der kommende Winter wird hart“ für die Ukraine. Russland versuche derzeit systematisch, die ukrainische Infrastruktur zu zerstören. Neben Strom und Treibstoff könnte dabei vor allem die Wasserversorgung zum Problem werden.

Trotz der täglichen Angriffe glaubt Masala nicht, dass der ukrainische Widerstandswille gebrochen wird. Europa müsse die Ukraine weiterhin mit den benötigten Waffen versorgen und zugleich dabei helfen, die Strom- und Wasserversorgung für den Winter zu stabilisieren.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren