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Sicherheitslücke: Bremer Webseiten nach und nach wieder online

Nation

Behörden-Webseiten sind wieder erreichbar, die der Bremer Uni und mehrerer Krankenhäuser noch nicht. Wegen schwerwiegender Sicherheitslücken waren weltweit Internetseiten offline gegangen.

Der Grund waren zwei schwerwiegende Sicherheitslücken, vor denen unter anderem das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI warnte. Es handelt sich um eine kritische Schwachstelle in der Programmiersprache PHP — weltweit seien Webanwendungen davon betroffen, warnte das Bundesamt.

Was über die Sicherheitslücke bekannt ist

Eine neu entdeckte, schwerwiegende Sicherheitslücke sorgt für Probleme. Betroffen ist die weitverbreitete Programmiersprache PHP, auf der ein Großteil des Internets basiert. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Mehrere Seiten wurden deshalb vorsorglich offline genommen, darunter auch Seiten von Bremer Institutionen. Betroffen waren Webseiten der Bremer Feuerwehr, der Polizei, der Staatsanwaltschaft und der senatorischen Behörden. Ein Behördensprecher bestätigte, dass sie vorsorglich offline gestellt wurden, am Abend aber wieder vollumfänglich erreichbar gewesen seien – nach erfolgreichen Sicherheitsupdates. Weiter offline sind die Hochschule und die Uni Bremen und mehrere private Krankenhäuser.

Hacker könnten KI genutzt haben

Die Programmiersprache PHP wird weltweit bei der Erstellung von Webanwendungen genutzt. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Angreifer die Schwachstelle ausnutzen, teilt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit. Der BSI-Vizepräsident Thomas Caspers erklärte: "Angreifer können diese mittels KI-gestützter Werkzeuge innerhalb kurzer Zeit analysieren."

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