DAX +0,15 % 26.338,61 Pkt 18:00:00 MDAX +0,29 % 32.356,98 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,14 % 6.530,45 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,46 % 53.593,13 Pkt 18:20:02 S&P 500 -0,29 % 7.776,04 Pkt 18:20:02 Nasdaq -0,20 % 26.749,59 Pkt 18:20:05 Nikkei +0,74 % 69.220,25 Pkt 08:45:03 Gold +1,06 % 4.484,30 USD 18:10:06 Silber +2,15 % 66,51 USD 18:10:06 Brent +0,46 % 88,93 USD 18:10:04 WTI +0,23 % 82,59 USD 18:10:07 Bitcoin +1,93 % 64.028,91 USD 18:20:04 EUR/USD +0,50 % 1,15930 USD 18:19:57 EUR/GBP -0,05 % 0,85450 GBP 18:20:07 EUR/CHF -0,06 % 0,93840 CHF 18:20:06 EUR/JPY +0,43 % 184,672 JPY 18:20:07

Sieben Standorte schließen

Wirtschaft

Startseite Wirtschaft Keine Rettung für Autohaus-Kette: Sieben Standorte schließen, nur einer bleibt erhalten Von: Julian Baumann Uns auf Google folgen Für einen insolventen Stellantis-Händler gibt es keine Zukunft. Sieben Autohäuser in Süddeutschland werden geschlossen, nur ein einziges bleibt erhalten. Schwäbisch Hall – Die Krise der Automobilindustrie betrifft seit Langem nicht nur die Hersteller und Zulieferer, sondern auch die Händler. Erst vor wenigen Wochen musste die 1922 gegründete Autohaus Christmann GmbH mit Sitz in Grünstadt (Rheinland-Pfalz) Insolvenz anmelden und Anfang Mai hat es auch eine Autohaus-Kette aus Baden-Württemberg erwischt. Die Autohaus Autolöwen GmbH mit Sitz in Schwäbisch Hall hatte am Amtsgericht Heilbronn einen Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Betroffen waren zu diesem Zeitpunkt rund 170 Mitarbeiter und acht Standorte. Das Amtsgericht gab dem Antrag Anfang Mai statt und berief den Rechtsanwalt Markus Schuster von Schultze & Braun zum vorläufigen Insolvenzverwalter, wie aus einer Mitteilung der bundesweit tätigen Kanzlei hervorgeht. „Wir werden alles versuchen, den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren, eine Sanierung zu ermöglichen und die Autohäuser zu erhalten“, hatte der Experte im Mai erklärt. Nun wurde nach übereinstimmenden Berichten aber bekannt, dass von den acht Standorten nur ein einziger erhalten bleiben kann. Autolöwen-Insolvenz: Ein Standort von anderer Autohaus-Gruppe übernommen Die Autolöwen-Gruppe betreibt bislang Standorte in Schwäbisch Hall (2), Ludwigsburg (2), Crailsheim, Öhringen, Heilbronn und Aalen (alle Baden-Württemberg). Spezialisiert ist der Autohändler auf die Marken Peugeot, Citroën, Opel, Fiat, Fiat Professional, Abarth, Alfa Romeo, Jeep und Leapmotor, die bis auf letztere alle zum Stellantis-Konzern gehören. Wie die Automobilwoche nun mit Verweis auf den Insolvenzverwalter Schuster berichtet, konnte trotz Kontakt mit rund 200 Interessenten nur für einen der insgesamt acht Standorte eine Lösung gefunden werden. Die übrigen Autohäuser mussten demnach geschlossen werden. Die Widmann-Gruppe, die ihren Hauptsitz in Aalen hat, erklärte am 1. Juli in einer Pressemitteilung, den Autolöwen-Standort in der Stadt – ehemals Autohaus Spiegler – übernommen zu haben. Damit wurden 33 Arbeitsplätze gerettet. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Mitarbeitenden von Autolöwen für unsere Firmengruppe gewinnen konnten“, erklärte Geschäftsführerin Lisa Widmann. Widmann ist auf die Marken Mercedes-Benz, Smart und Volkswagen spezialisiert und erweitert mit der Übernahme demnach ihr Portfolio. Autolöwen-Insolvenz: Sieben Autohäuser geschlossen, rund 100 Mitarbeiter gekündigt Der Standort Aalen ist demnach gerettet, für die verbleibenden sieben Autohäuser der Autolöwen-Gruppe gibt es aber keine Zukunft. Je zwei Häuser in Schwäbisch Hall und Ludwigsburg sowie die Standorte Crailsheim, Öhringen und Heilbronn wurden zum 1. Juli geschlossen. Nachdem 50 Mitarbeiter der Gruppe zuvor bereits Aufhebungsverträge unterschrieben hatten, mussten noch rund 100 Angestellten gekündigt werden. „Wir haben alles getan, was unter den gegebenen Umständen möglich war, um das Unternehmen und die Arbeitsplätze zu erhalten“, erklärte Schuster. Mehr war demnach nicht möglich.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren