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Sieg im Nachbarschaftsduell: Eintracht Frankfurt Frauen drehen 0:2-Rückstand in Mainz

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Auswärtssieg für die Eintracht Frankfurt Frauen in unmittelbarer Nachbarschaft: Die Frankfurterinnen gewannen am Freitagabend bei Mainz 05 mit 3:2 (0:2). Kara Bathmann (6. Minute) und Sabina Jackson (30.) brachten Mainz in Führung. Marthine Östenstad (58.), ein Eigentor von Johanna Berg (65.) und Rebecka Blomqvist (70.) drehten die Partie für die Eintracht.

Eintracht enttäuscht in der ersten Halbzeit

Schon der Start war für die Frankfurterinnen denkbar schlecht: In der 6. Minute prallte ein abgefälschter Schuss von Mainz-Stürmerin Chiara Bouziane an die Latte, Bathmann staubte zur Führung ab. Kurz darauf war Mattson Strickler auf dem Weg zum 2:0, alleine vor dem Tor war ihr Abschluss jedoch zu schwach und Eintracht-Keeperin Lina Altenburg konnte entschärfen (15.).

Auf der Gegenseite gab es dann den Aufreger des ersten Durchgangs: Danique Tolhoek verwertete eine Vorlage von Ereleta Memeti. Ob die Klärungsaktion von Mainz vor oder der hinter der Linie stattgefunden hatte, konnten selbst die TV-Bilder nicht endgültig auflösen. Schiedsrichterin Miriam Schwermer, die mit ihrem Team ohne technische Unterstützung entscheiden musste, ließ weiterspielen (16.).

Die Mainzerinnen, die zuvor in vier Spielen nur einen Treffer erzielt hatten, legten dann nach: Jackson köpfte nach einem Eckball ein, während der Eintracht-Abwehr die Orientierung fehlte (30.). Das 0:2 aus hessischer Sicht hatte dann auch zur Pause Bestand.

Blomqvist-Kopfball sichert den Auswärtssieg

In die zweite Halbzeit starteten die Frankfurterinnen mit deutlich mehr Schwung. Und brachten das auch auf die Anzeigetafel: Östenstad warf sich in einen Memeti-Eckball und verkürzte auf 1:2 (58.). Sieben Minuten später dann der Ausgleich: Nina Lürßen zog ab, 05-Kapitänin Berg fälschte entscheidend ab - 2:2 (65.).

Der Druck der Eintracht blieb hoch. Die Aufsteigerinnen aus Mainz, die im ersten Durchgang vor der stattlichen Kulisse von 16.500 Fans noch wie euphorisiert unterwegs waren, wirkten in dieser Phase überfordert. Und so brachte eine Flanke von Pia Wolter ihr Kollegin Blomqvist in Aktion und die Schwedin traf per Kopf zur Führung (70.). Das 3:2 aus Frankfurt-Sicht war zugleich das Endergebnis.

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