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Siemens Energy wird Omterra: 300-Millionen-Lizenz fällt früher weg als gedacht

Wirtschaft

Siemens Energy benennt sich in Omterra um und spart damit eine neunstellige Jahreslizenz. JPMorgan erwartet frühere Margenverbesserungen. Was hinter dem Markenwechsel steckt.

Für Sie zusammengefasst

Siemens Energy heißt künftig Omterra und spart Lizenz

Lizenzzahlungen lagen 2024/25 bei rund 300 Millionen

JPMorgan erwartet frühere Margenverbesserungen

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Der Energietechnikkonzern Siemens Energy setzt sich von seinem früheren Mutterkonzern ab. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, soll der Konzern künftig unter dem Namen Omterra firmieren. Damit werden sowohl die bisherige Siemens Energy als auch die Windkrafttochter Siemens Gamesa Renewable Energy unter einem Dach vereint.

Der Schritt folgt aus einem befristeten Lizenzvertrag, der nach der Abspaltung von Siemens AG im Jahr 2020 abgeschlossen wurde. Seitdem zahlte Siemens Energy jährlich 1,2 Prozent seiner Umsätze an den früheren Mutterkonzern für das Recht, den Namen Siemens weiterführen zu dürfen. Nicht eingerechnet waren dabei Siemens Gamesa und Teile von Dresser-Rand. Angesichts des starken Umsatzwachstums summierten sich die Zahlungen im Geschäftsjahr 2024/25 auf rund 300 Millionen Euro.

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Die neue Marke soll kostengünstiger werden: Die Kosten für den Markenwechsel liegen laut Industriekreisen über mehrere Jahre verteilt unter dem Betrag einer einzigen Jahreslizenz, also unterhalb von 300 Millionen Euro. Der Rebranding-Prozess soll noch im laufenden Kalenderjahr beginnen und schrittweise umgesetzt werden. Für Kunden, Geschäftspartner und Beschäftigte soll sich an der strategischen Ausrichtung des Unternehmens nichts ändern.

Zudem werden nun Verhandlungen über eine mögliche vorzeitige Auflösung des Lizenzvertrags mit Siemens erforderlich. Aus Industriekreisen heißt es, eine solche Einigung vor dem regulären Vertragsende sei durchaus denkbar.

An der Börse kam die Nachricht gut an: Die Aktie kletterte am Dienstagnachmittag an die Spitze des Dax und verzeichnete ein Plus von rund drei Prozent. JPMorgan-Analyst Phil Buller geht davon aus, dass der frühere Wegfall der Lizenzkosten die Margen des Unternehmens früher verbessern dürfte als zuvor erwartet.

Autor: Julian Schick, wallstreetONLINE Redaktion

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