Siemens gibt Standort auf und versteigert Inventar
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Nürnberg – Mehr als 40 Jahre lang gab es den Firmensitz Moorenbrunn von Siemens. Dieses Jahr schließt der Traditionsstandort in Nürnberg – die Mitarbeiter sind bereits ausgezogen, der Mietvertrag läuft aus und das Inventar kommt unter den Hammer. Knapp 1400 Einrichtungsstücke aus den Bürogebäuden werden versteigert. Neben Möbelstücken, Bildschirmen und Kücheneinrichtungen warten auf Interessenten weitere bunt gemischte Gegenstände wie beispielsweise Fernseher, Beamer, Tassen und Zimmerpflanzen. Mit ein bisschen Glück können bei der Auktion echte Schnäppchen gemacht werden, denn auf viele Einrichtungsstücke wurde bisher kein Gebot abgegeben – sie liegen daher noch beim Mindestgebot von 1 Euro. Was passiert mit den Mitarbeitern? Ein Teil des Inventars dürfte einige Jahre auf dem Buckel haben. Die Zentrale von Siemens Digital Industries gibt es nämlich schon seit 1985. Rund 1600 Mitarbeiter, die bisher an dem Standort beschäftigt waren, sind an den Siemens-Campus in Erlangen umgezogen. 400 weitere wechseln zum Produktions- und Entwicklungsstandort nach Fürth. Ziel des Konzerns ist es, Standorte künftig großteils in der Metropolregion Nürnberg am Campus Erlangen zu bündeln. Rund 20.000 Menschen werden dann bei Siemens in Erlangen beschäftigt sein. So lange haben Sie noch Zeit zu bieten Wer mitbieten möchte, kann das noch bis Donnerstag, 6. August 2026, auf der Online-Plattform Restlos.com tun. Die letzten Zuschläge erfolgen am Donnerstag um 15.58 Uhr. Abholtermine sind zwischen Mittwoch, dem 12.08.2026, und Freitag, dem 14.08.2026, möglich. Volljährige Interessenten hatten zuvor die Chance, einen Besichtigungstermin in der Gleiwitzer Straße 555 oder in der Schreiberhauer Straße 2-4 in Nürnberg zu buchen. Siemens in Deutschland