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Signiertes Gemälde wieder da

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Gemälde wieder da: Dreister Diebstahl beim „HeidiFest“ im Hofbräuhaus – von Heidi Klum signiert

Von: Simon Krug

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Beim zweiten „HeidiFest“ im Münchner Hofbräuhaus wird ein Kunstwerk gestohlen, das Heidi Klum zuvor noch eigenhändig signiert hat. Nun ist es wieder aufgetaucht.

München – Update vom 18. September, 16:25 Uhr: Aufatmen beim Künstler Bernhard Prinz: Das beim „HeidiFest“ im Münchner Hofbräuhaus entwendete Gemälde (Wert: ca. 15.000 Euro) ist wieder aufgetaucht. Wie die Abendzeitung berichtet, war das 130 mal 90 Zentimeter große Werk – das von Heidi Klum persönlich signiert wurde – am Donnerstagabend nach dem Event spurlos verschwunden. Ein Unbekannter hatte sich das Bild unter dem Vorwand, es gekauft zu haben, am späten Abend einfach gegriffen. Prinz hatte dem Dieb daraufhin eine Frist gesetzt, das Unikat bis Freitagabend anonym beim Deutschen Theater abzugeben.

Nach Informationen der Abendzeitung nutzte der Täter diese Chance offenbar und brachte das Kunstwerk fristgerecht zurück. Damit bleiben ihm wohl weitere rechtliche Schritte sowie die Veröffentlichung des Videomaterials aus den Überwachungskameras erspart. Prinz hatte zuvor betont, bei pünktlicher Rückgabe auf Konsequenzen verzichten zu wollen. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gehen aber zunächst weiter.

Erstmeldung vom 18. September, 14:28 Uhr: Heidi Klum (53) lädt am Donnerstag zum zweiten „HeidiFest“ ins Münchner Hofbräuhaus – doch für Künstler Bernhard Prinz (51) endet der Abend mit einem bitteren Schock. Er hat ein großformatiges Gemälde mitgebracht, das die Gastgeberin persönlich signieren soll, ehe es in die Galerie des Deutschen Theaters wandert. Vor Party-Beginn schwärmt Prinz gegenüber der Abendzeitung: „Heidi Klum wird das Bild gleich noch persönlich unterschreiben.“

Das 130 mal 90 Zentimeter große Werk samt altem Holzrahmen steht an einer Säule neben Tisch 40 – bis es gegen 23 Uhr plötzlich verschwindet. Ein bislang unbekannter Mann schnappt sich das Bild. Als Sicherheitsmitarbeiter ihn zur Rede stellen, behauptet er kurzerhand, er habe es gekauft – und verlässt mit der Beute unbehelligt das Hofbräuhaus. Bernhard Prinz und seine Frau Claudia verbringen die Nacht bis halb zwei auf der Polizeiwache. Den Ermittlern liegt bereits eine Personenbeschreibung des mutmaßlichen Täters vor.

„HeidiFest“: Diebstahl im Münchner Hofbräuhaus – Künstler ist „traurig und entsetzt“

Nach dem Vorfall erreicht die Abendzeitung den Karikaturisten telefonisch: „Ich bitte wirklich darum, das signierte Einzelstück wieder zurückzugeben. Überall waren ja auch Kameras – auch am Ausgang.“ Am Freitagmittag meldet er sich zudem auf Instagram zu Wort. Er zeigt sich „traurig und entsetzt“ und stellt klar, dass der Vorgang kriminaltechnisch ausgewertet wird, genau wie das Material der Überwachungskameras. Zudem hat Prinz das gesamte Münchner Taxi-Netzwerk informiert und in die Fahndung einbezogen.

Zugleich stellt der gebürtige Münchner dem Unbekannten ein Ultimatum: Bis Freitag um 18 Uhr kann das Gemälde anonym an der Kasse des Deutschen Theaters hinterlegt werden. Bis dahin verspricht er „keinerlei Konsequenzen“. Dass ausgerechnet dieses Bild gestohlen wurde, trifft ihn besonders: Heidi Klum hat bereits zahlreiche seiner Arbeiten erworben.

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