Simone Thomalla verrät, was an ihrem Partner René das „große Glück“ ist
In puncto Liebe hat Simone Thomalla (61) bereits viel erlebt, bevor vor fast zwei Jahren ihr heutiger Herzensmensch in ihr Leben gestoßen ist: René Merten. Nachdem mehrere Verkupplungsversuche ihrer Freunde gescheitert waren, führte ein Grillabend den Bauunternehmer und die „Frühling“-Schauspielerin zusammen. Ende 2024 machte Simone ihre Beziehung öffentlich.
Simone Thomalla im exklusiven BUNTE.de-Interview
Heute schwebt die 61-Jährige immer noch im siebten Himmel, wie sie im exklusiven BUNTE.de-Interview offenbart. Zudem enthüllt sie, wer es wagte, sie für die ARD-Fernsehshow „Verstehen Sie Spaß?“ (läuft am Samstag, 10. Oktober, um 20.15 Uhr im Ersten) reinzulegen – und lässt tief in ihr Mamaherz für Tochter Sophia Thomalla (37) blicken.
Für „Verstehen Sie Spaß?“ wurdest du von deinem „Frühling“-Kollegen Kristo Ferkic bei einer scheinbaren Kräuterwanderung reingelegt. Welche neuen Seiten hast du dadurch an ihm kennengelernt?
Dass er ganz hervorragend lügen kann. Und offenbar schauspielerische Fähigkeiten hat, die er mir am Set bisher geschickt vorenthalten konnte (lacht). Im Ernst: Ich habe ihm das komplett abgenommen und mir wirklich Sorgen gemacht. Ich kenne ihn ziemlich gut und normalerweise ist er der Erste, der sich bei einem falschen Blick von mir Tod lacht. Ich bin wirklich erstaunt. Kristo, falls du das liest: Fühl dich nicht zuuuuu sicher…
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Stolze Mama: DAS lernte Simone Thomalla von Tochter Sophia
In der ZDF-Serie spielst du Kristos Ziehmutter, privat bist du stolze Mama deiner Tochter Sophia. Nach eigener Aussage hat Sophia dich motiviert, dich weniger darum zu sorgen, was andere über dich denken. Was lernst du heute noch von ihr?
Mich nicht für alles rechtfertigen zu müssen. Sophia ist da viel konsequenter als ich.
Gibt es umgekehrt Lebensweisheiten, bei denen Sophia sagt: „Das weiß ich von Mama“?
Das müsstet ihr sie fragen (lacht). Aber ich hoffe schon, dass ich ihr mitgegeben habe, auf eigenen Beinen zu stehen, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und Menschen mit Respekt zu begegnen.
Simone Thomalla fieberte bei Grand-Slam-Siegen von Alexander Zverev mit
Apropos Familie: Sophias Freund Alexander Zverev räumte dieses Jahr bei den French Open und US Open seine ersten beiden Grand-Slam-Titel ab. Hast du seine Siege verfolgt – und wie stolz macht dich das?
Natürlich habe ich mitgefiebert! Und ich freue mich wahnsinnig für ihn. Er hat ein legendäres Tennisjahr geliefert!
Du hast mal erzählt, dass du immer versucht hast, „Everybody’s Darling“ zu sein, dir das heute aber weitgehend egal sei. Wodurch hat sich deine Einstellung geändert?
Durch das Leben. Ich habe irgendwann gemerkt, wie anstrengend es ist, ständig zu überlegen: 'War das jetzt richtig? Mag der mich noch? Hätte ich lieber nichts sagen sollen?' Man kann es sowieso nicht allen recht machen. Ich möchte respektvoll mit Menschen umgehen. Aber ich möchte mich dafür nicht mehr verbiegen.
Du meintest einmal, dass es „das Allerschlimmste“ sei, dir selbst beim Älterwerden im Fernsehen zuschauen zu müssen. Wie blickst du heute aufs Altern?
Ach, ich springe auch heute nicht begeistert vor den Fernseher und rufe: Toll, eine neue Falte!(lacht). Sich selbst ständig in Großaufnahme zu sehen, ist schon speziell. Da entdeckt man Dinge, nach denen man gar nicht gesucht hat. Aber ich schaue inzwischen freundlicher auf mich. Ich möchte mich wohlfühlen und gesund bleiben. Das zählt. Und bei aller Eitelkeit: Ich bin sehr froh, dass ich älter werden darf.
Bei René muss sich Simone nicht „anstrengen, um geliebt zu werden“
Du hast lange sehr viel Verantwortung übernommen und mal geäußert: „Ich war immer der Mann im Haus.“ Inzwischen möchtest du dir deine Koffer auch mal tragen lassen. Nimmt dein Partner René dir diese ab?
Ja, das darf er sehr gern. Ich habe lange ziemlich viel allein gestemmt und war daran gewöhnt, mich um alles zu kümmern. Heute kann ich Hilfe auch mal annehmen und genießen. Ich muss nicht bei jeder Gelegenheit beweisen, dass ich alles allein schaffe.
René hast du mal als einen Mann beschrieben, der alles kann, dir viel Halt gibt und dir gleichzeitig großen Freiraum lässt. Wie gelingt euch die Balance zwischen Nähe und Unabhängigkeit – gerade, da du beruflich oft wochenlang unterwegs bist?
Weil wir uns gegenseitig den Freiraum lassen und trotzdem füreinander da sind. René weiß, wie sehr ich meinen Beruf liebe und dass längere Dreharbeiten dazugehören. Und wenn wir zusammen sind, genießen wir das. Man muss nicht jede Minute miteinander verbringen, um sich nah zu sein.
Du hast mal gesagt, dass du bei René einfach du selbst sein kannst und mit ihm viel lachst. Was bedeutet für dich heute eine glückliche Beziehung und woran merkst du, dass du angekommen bist?
Es ist diese Leichtigkeit, dass ich mich nicht anstrengen muss, um geliebt zu werden. Ich darf gut gelaunt sein, auch mal schlecht drauf sein, müde, albern oder was auch immer. René gibt mir Halt, lässt mir meinen Freiraum und wir lachen wahnsinnig viel miteinander. Dieses Gefühl, einfach ich selbst sein zu dürfen, ist für mich ein großes Glück. Und ja, da ist eine Ruhe, die ich sehr genieße.