Sizilien: Tourist am Ätna von Blitz getötet
Ein amerikanischer Tourist ist am Ätna auf Sizilien von einem Blitz tödlich getroffen worden. Der etwa 30 Jahre alte Mann sei während eines Gewitters auf dem Vulkan auf der italienischen Mittelmeerinsel Sizilien unterwegs gewesen, meldeten die Nachrichtenagenturen Ansa und Adnkronos. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn am Sonntagabend ins Krankenhaus. Den Angaben zufolge war er aber bereits tot. Seit Tagen rumort der Ätna und spuckt Lava und Asche, was viele Schaulustige anzieht. Der Vulkan gilt ohnehin als Touristenmagnet in der Region. Wegen der vulkanischen Aktivität ist der Andrang noch größer als sonst. Bergführer können die vielen Anfragen laut Medienberichten kaum bedienen. Es wird davor gewarnt, sich zu nah an die Lava und den Gipfel des Vulkans zu bewegen. Der vom Blitz getroffene Tourist soll sich den Berichten zufolge in einem gesperrten Bereich aufgehalten haben. Der Ausbruch des Ätna führte auf Sizilien zu einem Reisechaos: Der Flugbetrieb am Flughafen von Catania war stark eingeschränkt. Hunderte Flüge wurden gestrichen oder umgeleitet. Auch aktuell gibt es erneut Behinderungen. Nach Angaben des Flughafenbetreibers in Catania wurde wegen des Ascheausstoßes ein Teil des Luftraums gesperrt. Dadurch ist die Zahl der möglichen Ankünfte vorerst beschränkt, hieß es. Bis Dienstag, zwölf Uhr, dürfen demnach nur zehn Flugzeuge pro Stunde in Catania landen. Für Abflüge gibt es keine Einschränkungen. Passagiere wurden gebeten, sich bei den jeweiligen Airlines über den Flugstatus zu erkundigen.