Skandal-Akte Argentinien: Tritte, Schläge, Ausraster - Paredes-Vorgänger bei der WM
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WM 2026: Messi am Boden! Fans zerlegen lahmes Finale
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Argentinien fällt vor allem nach dem WM-Finale ob seiner unrühmlichen Verhaltensweise auf. Es ist nicht das erste Mal, dass die "Albiceleste" die Nerven verliert.
Während des WM-Endspiels am vergangenen Sonntag dürfte sich so mancher Zuschauer gefragt haben, ob der Titelverteidiger aus Argentinien die Partie wirklich mit elf Mann zu Ende spielen würde können.
Die Antwort: Konnten sie nicht. Und dass das Team um Superstar Lionel Messi noch vor dem Ende der regulären Spielzeit nur noch mit zehn Spielern auf dem Feld stand, dürfte wohl kaum jemanden überrascht haben.
Kommentar: Die Argentinier sind ganz schlechte Verlierer
Wieder und wieder gingen die Argentinier überhart in die Zweikämpfe, in der 93. Minute war es dann der bereits vorbelastete Enzo Fernandez, der nach einem unnötigen Foul vorzeitig vom Platz musste.
Doch während bereits die Spielweise des Teams alles andere als angenehm daher kam, wurde es nach Abpfiff nur noch schlimmer.
Allen voran Rüpel Leandro Paredes verlor völlig die Nerven. Erst attackierte er Eric Garcia und packte diesen am Hals, dann ging er Youngster Gavi an und warf ihn zu Boden – Schlag ins Gesicht inbegriffen.
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Argentinien immer wieder unrühmlich
Augenblicke zuvor hatte Nahuel Molina sich ebenfalls als äußerst schlechter Verlierer präsentiert und dem vorbeirennenden Spanien-Star Rodri auf die Brust geschlagen.
Gleich mehrere Aussetzer, die Konsequenzen haben. Die FIFA hat ein Untersuchungsverfahren gegen Argentinien eingeleitet, entsprechende Schritte wurden bereits vom Disziplinarkomitee ergriffen.
Das außerordentlich unrühmliche Verhalten des Weltmeisters von 2022 ist dabei alles andere als überraschend, hat sich das Land doch längst einen gewissen Ruf erarbeitet. Kein Wunder, stammen vier von sieben Platzverweisen in der Historie der WM-Endspiele doch von den Südamerikanern.
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Argentinien gehört mit drei WM-Titeln und 16 Triumphen bei der Copa America zu den erfolgreichsten Fußball-Nationen der Welt, Legenden wie Diego Maradona und Lionel Messi sorgten für unzählige Glanzmomente.
Allerdings geht es bei der "Albiceleste" auch immer wieder äußerst unschön zu. ran zeigt die Skandal-Akte des Landes.
Hässliche Fouls im WM-Finale 1990 gegen Deutschland
Bereits bei der WM 1990 zeigte Argentinien sein hässliches Gesicht – und sorgte im WM-Finale gegen Deutschland für ein Novum. Erst foulte der eingewechselte Pedro Monzon Jürgen Klismann derart heftig, dass er nach nur 20 Minuten mit Rot vom Platz flog – der erste Platzverweis der Historie in einem Finale.
Dann flog auch noch Teamkollege Gustavo Dezott nach einem grob unsportlichen Foul an Jürgen Kohler mit einer Roten Karte vom Feld. Mit neun Mann setzte es eine 0:1-Pleite gegen Deutschland.
Einschub: Jahrzehnte später äußerte sich der damalige Schiedsrichter Edgardo Codesal im "Marca"-Interview und erklärte, er hätte Superstar Diego Maradona seinerzeit bereits vor dem Spiel vom Platz stellen können, "weil er während der Nationalhymne heftig geflucht hatte".
Über Maradona sagte Codesal zudem: "Als Spieler war er der Beste, aber als Mensch war er eine der unangenehmsten und schlimmsten Personen, die ich in meinem Leben kennengelernt habe."
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Argentinien immer wieder Eskalation gegen das DFB-Team
Auch bei der WM 1998 wurde es nicht besser. Im Viertelfinale gegen die Niederlande setzte Ariel Ortega gegen Oranje-Keeper Edvin van der Sar zu einem Kopfstoß an und flog nach der Tätlichkeit vom Platz.
Die häufigsten Auseinandersetzungen gab es auf der größten Bühne des Fußballs in der Folge aber zwischen Argentinien und Deutschland. Partien, die in Erinnerung blieben.
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Beim Sommermärchen 2006 trafen beide Teams im Viertelfinale aufeinander. Während es in den 120 Minuten noch halbwegs gesittet zuging, wurde es nach dem Elfmeterschießen, welches Deutschland für sich entscheiden konnte, unschön.
Es kam zu Rudelbildungen und Schubsereien, Leandro Cufre sah nach Spielende aufgrund eines Tritts gegen Per Mertesacker Rot und wurde für vier Spiele gesperrt.
Dass auch der deutsche Mittelfeldlenker Torsten Frings gesperrt wurde – und im Halbfinale gegen Italien dann schmerzlich vermisst fehlte – nahmen unzählige deutsche Fans den Südamerikanern lange Zeit übel.
Das dreckigste WM-Spiel der Geschichte
Auch bei der WM 2014 begegnete man sich. Das Finale im Maracana gewann Deutschland zwar mit 1:0, der Weg dahin war aber buchstäblich schmerzhaft.
Anführer Bastian Schweinsteiger wurde sechsmal von den Argentiniern zu Boden gebracht, immer wieder hart angegangen. In der 108. Minute landete schließlich der Arm von Sergio Agüero in Schweinsteigers Gesicht, der in der Folgte unter dem Auge blutete.
Der blutige Bayern-Star wurde zum Symbol – für den deutschen Kampfgeist und die harte Gangart Argentiniens.
Doch damit nicht genug: Auch bei der WM 2022, die Argentinien als Weltmeister beendete, verhielt sich das Team wenig rühmlich. Das Viertelfinale gegen die Niederlande wurde zum dreckigsten Spiel der WM-Geschichte, der Referee verteilte sage und schreibe 17 Karten (15 Gelbe, eine Gelb-Rote). Nie hatte es bei einem WM-Spiel mehr Verwarnungen gegeben.
Paredes sorgte 2022 schon für Eklat
Schon damals war übrigens Leandro Paredes beteiligt. Der Mittelfeldspieler hatte nach einem Foul an Gegenspieler Nathan Ake den Ball mit voller Wucht von der Seitenlinie aus auf die niederländische Bank geschossen, was eine Eskalation zur Folge hatte.
Und selbst der sonst eigentlich faire Lionel Messi provozierte, jubelte vor der niederländischen Bank und bezeichnete Gegenspieler Wout Weghorst später als "Idiot". Es folgten FIFA-Ermittlungen gegen beide Mannschaften.
Bei der jüngst zu Ende gegangenen WM gab es, genau wie 2022, Verschwörungstheorien rund um FIFA-Präsident Gianni Infantino und die Argentinier um Superstar Messi.
Im Gedächtnis bleiben dürfte neben den Eskalationen nach dem Finale vor allem das Halbfinale gegen England, wo die "Albiceleste" mit ihrer harten und ruppigen Spielweise bereits früh provozierte und nach der Partie mit einem Banner zu den Falklandinseln für Aufsehen sorgte.
Auch dafür steht die Entscheidung ob einer Strafe noch aus.
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