Skoda Kodiaq als Gebrauchtwagen beim TÜV: Familien-SUV zeigt wenig Schwäche
Gebrauchtwagen-Check Groß und gut? Das sagt der TÜV zum Skoda Kodiaq Von dpa 09.08.2026 - 08:14 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Kodiaq – der Name spielt auf den Kodiakbären an und soll Kraft und Größe vermitteln. Aber kann das große SUV seine Versprechen als Gebrauchtwagen einhalten? Mit dem Kodiaq betrat Skoda die Welt der vollwertigen SUVs – und mit was für einem: Das Auto bietet einen Kofferraum, der so viel fasst wie sonst kaum ein Auto seiner Klasse. Und auch eine sportliche RS-Version gibt es. Bei der Kfz-Hauptuntersuchung (HU) zeige das Modell nur "wenige Schwachpunkte", so der "Auto Bild TÜV-Report 2026". Also alles in Butter? Der gebrauchte Skoda Kodiaq im Detail Modellhistorie: Als erstes großes SUV der Marke kam der Kodiaq im Frühjahr 2017 in den Handel. Zuvor hatte es in dieser Fahrzeuggattung lediglich den kleineren Yeti gegeben. Der tschechische Hersteller führte im Sommer 2021 eine Modellpflege durch: mit aufgefrischtem Design innen wie außen und stärkeren Motoren. Zudem wurden LED-Scheinwerfer Serie; Voll-LED-Matrix-Technik konnte erstmals bestellt werden. Ende 2023 wurde die neue, zweite Modellgeneration vorgestellt, die zum Jahreswechsel 2023/24 zu den Händlern kam. Karosserie und Varianten: Der Kodiaq ist ein geräumiger Wagen. Als Scout setzt er Offroad-Akzente, als RS-Modell sportliche – beide Varianten fahren mit Allradantrieb. Eine im Kofferraum versenkbare Bank macht den Kodiaq zum optionalen Siebensitzer. Abmessungen (laut ADAC): Generation: 4,70–4,71 Meter x 1,88 Meter x 1,66 Meter bis 1,69 Meter (Länge x Breite x Höhe), Kofferraumvolumen: 650 Liter (Facelift 21: ab 835 Liter) bis 2.065 Liter (RS-Modell bis 1.960 Liter). Motoren: Benziner (Vierzylinder, Front-Allradantrieb): 125 bis 245 PS; Diesel (Vierzylinder, Front- und Allradantrieb): 150 bis 240 PS. Stärken Der Report resümiert: "Insgesamt ein robustes und langstreckentaugliches Familienauto mit überschaubarem Risiko beim Gebrauchtwagenkauf". Bei der HU zeigten sich Dämpfer und Lenkung "unauffällig", die Beleuchtung zähle "zu den Stärken" des Modells. Kaum Fehler zeigen Bremsleitungen und -schläuche sowie Fuß- und Feststellbremse. Überdurchschnittlich gut: das Abschneiden bei der Abgasuntersuchung (AU) sowie der Abgasanlage. Schwächen Da wären im Fahrwerkskapitel die Querlenker und Achsaufhängungen, die – bereits zu ersten HU im Autoalter von drei Jahren sichtbar – laut TÜV-Report zu Verschleiß neigen. Beim zweiten Check steigen die Beanstandungsquoten an. Zweiter zentraler Kritikpunkt ist der Ölverlust, der bei der ersten HU mit doppelt so hohen Quoten wie beim Durchschnitt bemängelt wird, sich mit höherem Fahrzeugalter aber relativiert. Das sind die Top-Fragen des Tages: Pannenverhalten In der ADAC-Pannenstatistik verortet der Autoclub den Kodiaq als "zuverlässig bis mittelmäßig". Maßgebliche Pannenschwerpunkte sind demnach: Automatikgetriebe bei Autos mit Erstzulassungsjahr 2018, und auch der Klassiker der Pannenursachen ist vertreten: Wegen schlapper Starterbatterien mussten die ADAC-Helfer vor allem bei Autos des Baujahrs 2018 und 2019 sowie 2021 bis 2024 ausrücken. Drei Preisbeispiele Händler-Verkaufswert nach Angaben der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) mit statistisch erwartbaren Kilometern: Kodiaq 1.5 TSI ACT Active OPF (6/2020); 150 PS (Vierzylinder); 87.000 Kilometer: 17.379 Euro. Kodiaq 2.0 TDI L&K 4x4 (6/2022); 200 PS (Vierzylinder); 74.000 Kilometer: 30.685 Euro. Kodiaq 2.0 TSI Scout 4x4 (6/2017); 179 PS (Vierzylinder); 122.000 Kilometer: 18.422 Euro. Verwendete Quellen Nachrichtenagentur dpa Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... ShoppingAnzeigen Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Neueste Artikel Vom Acker bis zur FeuerwehrDer Alleskönner wird 80 SUV mit neuer TechnikPolestar baut wichtigstes Auto nach zwei Jahren um Von Christopher Clausen Erneute Reform geplantKommen bald noch mehr Heimatkennzeichen? "Tutor"-Falle in ItalienSo wird die Urlaubsfahrt richtig teuer Zukunft für E-SportwagenPorsche-Chef trifft Entscheidung