DAX +0,15 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +0,67 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,92 % 63.381,44 Pkt 03:17:00 Gold -0,22 % 4.029,70 USD 03:21:57 Silber -0,74 % 53,94 USD 03:21:51 Brent -0,98 % 109,66 USD 03:21:58 WTI -0,95 % 100,79 USD 03:21:58 Bitcoin -0,23 % 79.827,03 USD 03:31:59 EUR/USD -0,37 % 1,11760 USD 03:31:43 EUR/GBP -0,14 % 0,83730 GBP 03:32:04 EUR/CHF +0,06 % 0,92470 CHF 03:32:03 EUR/JPY +0,13 % 176,148 JPY 03:32:03

Smartphones 2026: Durchschnittspreise steigen deutlich, Auslieferungsmengen sinken

Wirtschaft

Der Markt für Smartphones befindet sich 2026 im Wandel. So trifft die Speicherkrise auch dieses Segment und entsprechend steigen die Preise der mobilen Endgeräte – oder ihr bekommt fürs gleiche Geld wie im Vorjahr teilweise Geräte mit weniger RAM / Speicherkapazität oder anderen Abstrichen. Die Auswirkungen sind laut den Marktforschern von Omdia klar erkennbar. Demnach werden die Auslieferungsmengen in diesem Jahr gegenüber 2025 wohl um insgesamt 12,2 % abfallen – auf ca. 1.093 Millionen Einheiten. Parallel sollen dennoch die Umsätze steigen – um 6,1 %.

Steigende Umsätze trotz weniger ausgelieferter Geräte: Da ist klar, dass eben Preiserhöhungen eine wesentliche Rolle spielen. So rechnen die Analysten damit, dass sich am Ende in diesem Jahr ein Anstieg des durchschnittlichen Verkaufspreises von Smartphones auf 565 US-Dollar ergeben wird. Als direkter Vergleich: 2025 lag der durchschnittliche Smartphone-Preis bei nur 467 US-Dollar. Damit wäre der Durchschnittspreis gegenüber 2025 um satte 21 % gestiegen. Bedenkt, dass da natürlich alle Kategorien einfließen, also sowohl Einstiegs-, Mittel- als auch Oberklasse.

Die meisten Hersteller haben ihre Strategien angepasst. Sie setzen in diesem Jahr weniger auf den Verkauf höherer Mengen mit niedrigen Herstellungskosten / Margen und mehr auf Premium-Modelle, die zwar in geringeren Stückzahlen über die Ladentheke wandern, aber pro Gerät mehr Gewinn einbringen. Eine Anpassung der Strategien ist erst ab der 2. Jahreshälfte 2027 zu erwarten – frühestens dann könnten sich die Speicherpreise stabilisieren.

Auch 2027 dürften die Smartphone-Auslieferungsmengen laut Omdia weiter absinken – dann aber wohl nur noch um schmale 0,9 % im Jahresvergleich. Eine Steigerung der Auslieferungsmengen dürfte wohl erst wieder ab 2028 erreichbar sein. Bis dahin dürfte vor allem das Angebot an Einstiegsgeräten zurückgehen.

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