So bessert Microsoft jetzt nach
Am 8. September 2026 hat Microsoft ein neues Update für Windows 10 und 11 ausgerollt. Das September-Update hat allerdings nicht nur Verbesserungen mit sich gebracht. Schon kurze Zeit nach der Veröffentlichung berichteten einige User:innen, dass sie Probleme mit der Audiowiedergabe unter Windows haben. Zudem gab es Fehler bei Remote-Desktop und dem Linux-Subsystem.
Offenbar waren die Probleme unter Windows 10 und 11 dabei so weitreichend unter den User:innen, dass Microsoft nachbessern musste. Im Windows-Nachrichtencenter ließ das Unternehmen verlauten, dass jetzt ein Notfall-Update, auch Out-of-Band-Update genannt, zur Verfügung steht. Es soll die besagten Probleme aus der Welt räumen.
So waren laut Microsoft „die Hostordnerfreigabe in Hyper-V-basierten virtuellen Linux-Computern“ zeitweise nicht verfügbar und die Remote-Desktopdienste reagierten nicht mehr auf Eingaben. Das sorgte unter anderem dafür, dass keine neuen Sitzungen mit Remote-Desktop erstellt werden konnten. Und auch die Audioprobleme unter Windows 10 und 11 hat Microsoft erkannt und mit dem Update adressiert.
Wie Microsoft betont, handelt es sich um ein kumulatives Update. Heißt: Hast du das September-Update für Windows 10 und 11 noch nicht heruntergeladen, wird der Notfall-Patch gleich mit installiert, wenn du jetzt eine Aktualisierung anstößt. Du musst nicht erst das September-Update ziehen und womöglich Probleme schaffen, bevor das Update sie wieder beseitigt.
Je nach genutzter Version von Windows 11 enthält das Update auch noch verschiedene Sicherheits-Fixes. Darüber wäre es Angreifer:innen möglich gewesen, sich mehr Rechte auf dem Endgerät der Nutzer:innen zu geben. Da für beide Sicherheitslücken ein physischer Zugang zum PC notwendig war, dürfte die Lücke zwar nur wenige User:innen konkret gefährdet haben, doch bietet sie durch das Update künftig keine Angriffsfläche mehr.