DAX +2,98 % 25.500,51 Pkt 10:57:53 MDAX +2,18 % 32.364,79 Pkt 10:57:54 Euro Stoxx 50 +1,29 % 6.362,07 Pkt 10:57:45 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,50 % 64.931,19 Pkt 08:45:03 Gold +0,64 % 4.096,70 USD 11:02:49 Silber +1,28 % 59,66 USD 11:02:42 Brent -7,95 % 89,09 USD 11:02:07 WTI -6,98 % 83,08 USD 11:02:53 Bitcoin -0,39 % 65.086,04 USD 11:12:42 EUR/USD +0,23 % 1,14030 USD 11:12:24 EUR/GBP +0,02 % 0,85480 GBP 11:12:54 EUR/CHF -0,03 % 0,92900 CHF 11:12:53 EUR/JPY +0,02 % 186,428 JPY 11:12:54

So lief das HSV-Trainingslager in Österreich

Sport

Nach den intensiven Tagen in Österreich darf der Großteil der HSV-Profis erst mal durchschnaufen. Zwei freie Tage gewährte Merlin Polzin seiner Mannschaft, nur einige Spieler müssen auch am Sonntag oder Montag ran. Darunter Zugang Bilal Nadir, der erst in dieser Woche zum HSV stieß und Nachholbedarf hat. Polzin und sein Stab werden die Zeit nutzen, die Erkenntnisse, die sie im zweiten Trainingslager des Sommers sammelten, sacken zu lassen. Denn tatsächlich lieferten die Tage im Ötztal einige Fingerzeige. Mit dem 3:1 und der guten Leistung im Gepäck ließ es sich für den HSV-Tross angenehm nach Hause reisen. Am Samstagabend betraten die Profis wieder Hamburger Boden. So mancher im Hochgefühl erfolgreicher Tage, andere wiederum mit gemischten Gefühlen. Denn wie in jedem Trainingslager gab es auch diesmal Gewinner und Verlierer. Der HSV gewann gegen Heidenheim erstmals in diesem Sommer Anzeige Zwei Tests absolvierte der HSV in Österreich. Der erste (2:3 bei Rapid Wien) ging verloren, beim zweiten gegen Heidenheim war erkennbar, dass die Abläufe schon deutlich besser saßen. Dazwischen lagen sieben knackige Trainingseinheiten in Längenfeld. Das Fazit: Vor allem vier Profis sammelten reichlich Pluspunkte. Louis Lemke: Der 16-Jährige, der aktuell auf der linken Schiene als Backup von WM-Fahrer Miro Muheim agiert (der Schweizer steigt Anfang August wieder ein), bekam in den beiden Tests die meiste Spielzeit aller insgesamt 33 Akteure, die in Österreich dabei waren. Erst 77 Minuten bei Rapid, dann 76 gegen Heidenheim. Dabei agierte Lemke stabil, hatte sogar mehrere starke Szenen und deutete sein großes Potenzial an. Möglich, dass das Küken des HSV-Kaders als Muheim-Backup in die Saison starten darf. „Wir schauen mal, wie sich alles entwickelt“, ließ Polzin wissen. Aber: Es bleibt beim Plan, Lemke langsam aufzubauen. Anzeige Patson Daka: Am Mittwoch trainierte der sambische Angreifer erstmals mit seinen neuen Kollegen, sein Debüt gegen Heidenheim geriet dann zum Glanzstück: ein Treffer, eine Vorarbeit, dazu der herausgeholte Strafstoß. Und das alles binnen 28 Minuten. Daka nutzte die Zeit, sich mächtig in Stellung zu bringen und ein erstes starkes Ausrufezeichen zu setzen. Auch die beiden HSV-Dänen überzeugten im Trainingslager Anzeige Yussuf Poulsen: Wenngleich der Kapitän mit Daka starke Konkurrenz für den Angriff erhielt, zählt auch er bisher zu den Gewinnern der Vorbereitung. Nach zahlreichen Verletzungen in der Vorsaison konnte der Däne sein Pensum in Österreich voll durchziehen und kam in beiden Testspielen jeweils eine gute halbe Stunde zum Einsatz. Poulsen folgt komplett dem Rat der Ärzte und steigert die Belastung etwas weniger schnell, als er selbst vielleicht gern wollen würde. Ein Weg der Vernunft, der bislang aufgeht. Albert Grønbæk: In beiden Testspielen traf der Däne und offenbarte auch ansonsten, welch tragende Säule des HSV-Spiels er sein kann. In dieser Form und mit dieser Spielfreude kann der 25-Jährige kommende Saison für den HSV zu einem Unterschiedsspieler werden. Vier HSV-Profis blicken auf wechselhafte Tage zurück Vier große Lichtblicke des HSV – auf der anderen Seite aber gab es auch ebenso viele Profis, die deutlich zulegen müssen oder es künftig zumindest schwer haben könnten. Jean-Luc Dompé: Der Franzose kam bei Rapid als letzter HSV-Spieler in die Partie, verpasste dann die letzten beiden Trainingstage und das Heidenheim-Spiel aufgrund von Adduktorenproblemen. Alle Beteiligten wissen: Eine Trennung in diesem Sommer bleibt die beste Lösung. Nach wie vor aber gibt es keine Angebote anderer Vereine. Warmed Omari: Insbesondere gegen Heidenheim fiel der Abwehrspieler durch zahlreiche Fehlpässe auf. Bereits in der Rückrunde agierte er arg wacklig. Steigert er sich nicht erheblich, dürfte er im Kampf um einen Stammplatz gegen Jordan Torunarigha als linker Part der Dreier-Abwehrkette das Nachsehen haben. Elfadli gerät beim HSV mehr und mehr ins Hintertreffen Daniel Elfadli: Bei Trainingsspielen agierte mitunter nicht Elfadli, sondern Youngster Jason Bissi-Mouelle als Platzhalter für den neuen Abwehrchef, der in diesem Sommer noch verpflichtet werden soll. Auch gegen Heidenheim wurde Elfadli erst später als das Talent eingewechselt. Die Botschaft dürfte klar sein: Die Luft für ihn beim HSV wird dünn. Ein Wechsel in diesem Sommer wird mehr und mehr zur ernsthaften Option. Fábio Baldé: Erst eine Blase, nun eine Knie­reizung – beide Testspiele fanden ohne den Rechtsaußen statt, der auf einen Vereinswechsel in diesem Sommer hofft. Aber auch da ist noch nichts konkret. Baldés Rolle beim HSV bleibt eine wacklige. Kommende Woche wird Polzin die Zügel weiter anziehen, ehe am Samstag (17 Uhr/Liveticker bei mopo.de) der FC Everton in den Volkspark kommt. Anschließend geht es ins dritte Trainingslager nach Herzogenaurach (3. bis 7. August). Danach wird der Trainer mit Blick auf den Saisonstart noch deutlich weiter sein.

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