DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,08 % 64.364,85 USD 09:15:18 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

„So viel Dynamik gab es noch nie“ – Neuer Start

Wirtschaft

In Deutschland ist im ersten Halbjahr eine Rekordzahl neuer Start-ups entstanden. Von Anfang Januar bis Ende Juni wurden 3053 neue Firmen gegründet, zeigt eine neue Studie des Startup-Verbands. Das seien 52 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2025 und mehr als im ganzen Jahr 2024. „Über 3000 neue Start-ups in sechs Monaten – so viel Gründungsdynamik gab es in Deutschland noch nie“, sagt Verena Pausder, Vorstandschefin des Startup-Verbands. Zentraler Treiber sei Künstliche Intelligenz, die es Gründern ermögliche, schneller und einfacher mit weniger Kapital zu starten. „KI senkt die Hürden fürs Gründen deutlich und immer mehr Menschen nutzen diese Chance.“ 1038 der neu gegründeten Start-ups und damit mehr als ein Drittel haben einen klaren KI-Bezug, so die Studie, für die die Analysefirma Startupdetector Handelsregisterdaten ausgewertet hat. Der Software-Sektor bleibe mit 844 Gründungen die mit Abstand stärkste Branche. Der Aufwärtstrend, der Mitte 2025 eingesetzt habe, gewinnt laut Startup-Verband an Tempo. Allerdings spiele auch die Wirtschaftskrise eine Rolle: „Für viele Talente wird die eigene Gründung zur attraktiven Alternative, während etablierte Unternehmen bei Neueinstellungen deutlich zurückhaltender geworden sind.“ Auch an der Spitze der Gründerbranche tut sich laut Startup-Verband etwas: Seit Jahresbeginn sind sechs Start-ups mit Milliardenbewertung hinzugekommen, sodass Deutschland nun 36 solcher „Unicorns“ zähle. Doch der Abstand zu den USA, wo viel mehr Wagniskapital an Gründer fließt, bleibe groß: Dort gebe es mehr als 900 Start-ups mit Milliardenbewertung. In Europa fehle ein starker Kapitalmarkt, sagte Pausder. Steuerliche und regulatorische Hürden für Wagniskapital müssten durch Anreize für Investoren ersetzt werden.

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