So viele Masern-Fälle in USA wie seit 35 Jahren nicht mehr
Washington (dpa) - Die Zahl der Maserninfektionen in den USA ist auf den höchsten Stand seit Jahrzehnten gestiegen. Mehr als 2.300 Fälle in 45 Bundesstaaten sind in diesem Jahr bereits dokumentiert, wie aus Zahlen der Gesundheitsbehörde CDC und der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervorgeht. Das sind den Daten zufolge bereits mehr als im gesamten Jahr 2025. Damals waren es laut CDC 2.289 Fälle gewesen - und schon das waren mehr als in den Jahrzehnten zuvor. Im Jahr 2000 hatte die Krankheit in den USA eigentlich schon als besiegt gegolten. Danach hatte es nur sporadisch immer wieder kleinere Ausbrüche gegeben. In den vergangenen anderthalb Jahren gab es nun mehr Fälle als in den 25 Jahren davor zusammen. Im nordamerikanischen Nachbarland Kanada waren die Masern 1998 für ausgerottet erklärt worden. Weil das Land ebenfalls mit großen Ausbrüchen kämpft, war ihm im Herbst von der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (PAHO) der entsprechende Status entzogen worden. Den USA droht jetzt Ähnliches. Besonders betroffen waren in den USA in diesem Jahr bislang unter anderem die Bundesstaaten South Carolina, Utah, Texas, Florida und Arizona. Mehr als die Hälfte der Infektionen betrafen Kinder und Jugendliche und mehr als 90 Prozent der Betroffenen waren nicht geimpft. Hinweis für die Nutzung mit Werbetracking: Wir bieten Ihnen ein umfangreiches, gut recherchiertes und aufwendig aufbereitetes Digitalangebot. Dabei finanzieren wir uns über Abonnements und Werbeeinblendungen. Auf dieser Website nutzen wir und unsere Partner daher Cookies und vergleichbare Funktionen zur Verarbeitung von Endgeräteinformationen und personenbezogenen Daten, die zu den unten genannten Zwecken verarbeitet werden. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und von diesen verarbeitet; zum Teil aufgrund berechtigter Interessen der jeweiligen Anbieter. Diese Einwilligung ist freiwillig und kann jederzeit über die Einstellungen widerrufen bzw. angepasst werden. Hinweis zur Datenübermittlung außerhalb der EU: Je nach Einzelfall werden Daten außerhalb der Europäischen Union im Rahmen der Inanspruchnahme von Diensten Dritter verarbeitet. Dies findet nur statt, wenn die besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sind. Anbieter im PUR Abo Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen Genaue Standortdaten und Abfrage von Geräteeigenschaften zur Identifikation Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen