DAX -0,04 % 26.380,14 Pkt 16:45:06 MDAX +0,25 % 32.306,80 Pkt 16:45:05 Euro Stoxx 50 +0,40 % 6.560,30 Pkt 16:44:45 Dow Jones +0,10 % 53.846,47 Pkt 17:00:05 S&P 500 +0,94 % 7.800,63 Pkt 17:00:01 Nasdaq +1,39 % 26.813,42 Pkt 17:00:01 Nikkei +1,16 % 68.308,59 Pkt 08:45:03 Gold +0,76 % 4.442,50 USD 16:50:01 Silber -0,56 % 65,19 USD 16:49:59 Brent -2,47 % 86,78 USD 16:49:33 WTI -2,62 % 81,09 USD 16:49:56 Bitcoin +0,62 % 63.795,84 USD 16:59:58 EUR/USD +0,03 % 1,15470 USD 16:59:21 EUR/GBP +0,02 % 0,85460 GBP 17:00:02 EUR/CHF +0,10 % 0,93710 CHF 17:00:06 EUR/JPY -0,06 % 183,744 JPY 17:00:05

So wenige vertrauen noch CDU

Nation

Startseite Politik Das ganze Ausmaß der Merz-Krise: „Eine Katastrophe“ – so wenige vertrauen noch CDU Von: Bettina Menzel Uns auf Google folgen Union und Kanzler Merz geraten weiter unter Druck. Neue Umfragen sind ein Warnsignal: Laut Forsa sinkt das Vertrauen in den Kanzler erneut. Berlin – Die Union würde laut dem RTL/ntv-Trendbarometer derzeit nur noch auf 21 Prozent kommen. Die in Teilen gesichert rechtsextremistische AfD hat in der Forsa-Umfrage demnach einen Vorsprung von sieben Prozentpunkten und liegt bei 28 Prozent. Ein neues Rekordtief erreichte zudem die Zufriedenheit der Bundesbürger mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU): Die Zustimmung lag bei 13 Prozent und damit einen Prozentpunkt niedriger als noch in der Woche zuvor. 85 Prozent gaben indes an, mit seiner Arbeit unzufrieden zu sein. Forsa-Gründer Manfred Güllner sagte dem Medium The Pioneer: „Friedrich Merz verfügt über so wenig Vertrauen in der Bevölkerung wie kein Kanzler vor ihm.“ In seiner langen Forschertätigkeit habe er „ein solch anhaltend geringes Vertrauen“ noch nicht beobachtet. Zudem wirke sich die große Unzufriedenheit mit der Arbeit des Kanzlers auch negativ auf seine Partei aus. Zugleich gaben 30 Prozent der Befragten an, nicht wählen zu wollen. Würde man alle Wahlberechtigten in die Berechnungen inkludieren, also auch jene Menschen, die nicht zur Urne gehen, läge der Anteil nur noch bei 15 Prozent, betonte Güllner in seinem Newsletter zuletzt weiter. Nur noch 17 Prozent vertrauen dem Staat: Forsa-Befragung erreicht neuen Negativrekord Alarmierend waren auch die Ergebnisse einer repräsentativen Forsa-Befragung im Auftrag des dbb (Beamtenbund und Tarifunion) im Juli. Demnach fiel das Vertrauen in die Fähigkeit des Staates, seine vielfältigen Aufgaben zu erfüllen und Probleme zu lösen, auf nur noch 17 Prozent – ein neuer Negativrekord. Zum Vergleich: Vor einem Jahr lag der Wert bei 23 Prozent. Ein solcher Vertrauensverlust sei eine Gefahr für unsere Demokratie, warnte Volker Geyer, der dbb-Bundesvorsitzende, bei der Vorstellung der Ergebnisse Ende Juli, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtete. Die Ergebnisse der Bürgerbefragung seien „eine Katastrophe und ein Weckruf für die Regierung. Das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates ist auf einen neuen Tiefststand gefallen. Die Politik muss handeln, um diesen Sinkflug zu stoppen“, kommentierte Geyer in einer Pressemitteilung zur Umfrage. Erstmals seit Beginn der Befragung im Jahr 2007 gaben demnach mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer (51 Prozent) an, dass sich die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes verschlechtert habe. Die Bundesregierung sei nun am Zug, hieß es weiter. „Die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland erwarten Reformen, die sich positiv auf ihr Leben auswirken, die Wirtschaftswachstum schaffen, die Sozialsysteme stärken und dafür sorgen, dass der Staat wieder besser funktioniert“, so Geyer. (Quellen: dbb, Forsa, RTL/ntv-Trendbarometer, FAZ) (bme)

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