Söder warnt bei CSU-Parteitag vor Radikalen
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„Blaue Welle, rote Front“: Söder warnt bei CSU-Parteitag vor den Radikalen – „Dürfen nicht versagen“
Von: Paula Völkner
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In München trifft sich die CSU am Wochenende zum Parteitag. Söder teilt gegen AfD und Linke aus. Am Samstag wird Bundeskanzler Friedrich Merz erwartet.
„Näher am Menschen“: Unter diesem Motto trifft sich die CSU zu ihrem zweitägigen Parteitag. Den Auftakt macht am Freitag Parteichef Markus Söder, zum Abschluss soll am Samstag der Kanzler sprechen. Neben wachsendem Druck, der von den politischen Rändern ausgeht, wird von Söder auch im Hinblick auf die Bundespräsidenten-Kandidatur ein Signal erwartet. Verfolgen Sie die wichtigen Entwicklungen des CSU-Parteitags in unserem Ticker:
Angesichts der Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt und Berlin will sich die CSU erneut demonstrativ von AfD und Linkspartei distanzieren. Dazu werden die Delegierten beim Parteitag in München auch über einen Leitantrag mit dem Titel „Demokratie schützen. Freiheit verteidigen. Zukunft gestalten“ beraten, den die Delegierten beschließen sollen.
CSU-Parteitag: Söder eröffnet mit Grundsatzrede – Aigner-Signal erwartet
„Näher am Menschen – für ein bürgernahes und bodenständiges Bayern“, lautet das vollständige Motto des Parteitags. Um 16 Uhr soll es am Freitag losgehen: Zum Auftakt des CSU-Delegiertentreffens in der Messe München, wird Söder eine lange Grundsatzrede halten.
Zudem wird erwartet, dass sich der bayrische Ministerpräsident vor den Delegierten für die bayrische Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) als Kandidatin von CDU und CSU für die Bundespräsidentenwahl Ende Januar stark macht. Söder hat sich inzwischen mehrfach für Aigner ausgesprochen, die bereits seit Längerem als Favoritin für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gilt. Bisher gibt es von der CDU aber noch keine Festlegung auf die CSU-Politikerin.
CSU-Umfragewerte: Söders Partei präsentiert sich als „Stabilitätsanker“
Entgegen des bundesweiten Abwärtstrends der Schwesterpartei CDU hält sich die CSU in Umfragen vergleichsweise stabil, verlor jedoch zuletzt auch leicht an Zustimmung. Das hob auch Söder im Vorfeld des Parteitages hervor: „Bayern und CSU stark und stabil“, schrieb er infolge neuer Umfragen auf Social Media. In Bayern kommt in jüngsten Befragungen jedoch auch die AfD mittlerweile auf 21 bis 22 Prozent. Und: Die Umfragen bedeuten nur eine knappe Mehrheit für die amtierende Staatsregierung aus CSU und Freien Wählern.
Söders Partei gibt sich vor dem Parteitag am Wochenende dennoch selbstbewusst: „Die CSU bleibt Stabilitätsanker und Antreiber“, zitiert die Süddeutsche Zeitung CSU-Generalsekretär Martin Huber.
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