Sogar die Queen vertraute ihm: Pferdeflüsterer Monty Roberts (91) ist tot
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Solvang (USA) – Der berühmteste Pferdeflüsterer der Welt, Monty Roberts, ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 91 Jahren auf seiner geliebten Farm in Kalifornien. Besonders bewegend: Seine Ehefrau Patricia war bis zu seinem letzten Atemzug an seiner Seite. Roberts war eine Legende des Pferdesports. Seine Methoden revolutionierten den Umgang mit Tieren: Gewaltfrei statt brutal! Über Jahrzehnte gab Monty Roberts seine Erfahrungen an Millionen Pferdefreunde weiter und veränderte die Pferdewelt für immer. Schon als Vierjähriger stand er als Kinder-Stuntman vor der Kamera. Später trieb er wilde Mustangs in Nevada zusammen, studierte ihre Körpersprache und gewann zahlreiche Rodeo-Wettbewerbe. Auch Hollywood holte Monty Roberts für verschiedene Filmproduktionen. Er sprang 1944 bei den Dreharbeiten zu „National Velvet“ als Double für die verletzte Elizabeth Taylor ein. Hollywood-Legende James Dean half er 1955 beim Reittraining für einen Film. Sogar Queen Elizabeth II. begeisterte sich für Roberts’ gewaltfreie Trainingsmethode und lud ihn 1989 ein, seine Methoden an ihren Pferden vorzuführen. Daraus entwickelte sich eine langjährige Freundschaft. 2011 ernannte ihn die Königin für seine Verdienste sogar zum Mitglied des Königlichen Viktorianischen Ordens. Der große Mythos: Inspirierte Roberts’ Leben den Film „Der Pferdeflüsterer“ mit Robert Redford (†89)? Roberts sagte stolz ja. Der Buchautor Nicholas Evans bestritt es jedoch. Fest steht: Die rabiaten Methoden aus dem Film lehnte der Pferde-Guru strikt ab. Roberts stellte klar: „Ich würde ein Pferd niemals so anfassen!“ Jetzt schweigt die Stimme des Pferdeflüsterers für immer.