DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 64.280,71 USD 08:19:27 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Sojus hebt ab: Neue russisch-amerikanische Crew auf dem Weg zur ISS

Wissenschaft

Vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ist am Dienstag eine russische „Sojus“-Kapsel mit einem US-Astronauten und zwei russischen Kosmonauten zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Die „Sojus MS-29“ hob nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos um 16.47 Uhr MESZ ab. Rund zehn Minuten später erreichte die Kapsel den vorgesehenen Erdorbit, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete. An Bord sind der Nasa-Astronaut Anil Menon sowie die Kosmonauten Pjotr Dubrow und Anna Kikina. Das Andocken an das russische Modul Pritschal ist laut Nasa für 19.56 Uhr MESZ geplant. Für Menon ist es der erste Raumflug, Dubrow und Kikina fliegen zum zweiten Mal ins All. Acht Monate auf der ISS Die dreiköpfige Besatzung soll rund acht Monate auf der Raumstation bleiben und die Besatzung der ISS als Teil der Expeditionen 74 und 75 verstärken. Die Rückkehr zur Erde ist nach Angaben der Nasa für April 2027 vorgesehen. An Bord der ISS treffen die drei auf die Nasa-Astronauten Jessica Meir, Jack Hathaway und Chris Williams, die ESA-Astronautin Sophie Adenot sowie die russischen Kosmonauten Sergej Kud-Swertschkow, Sergej Mikajew und Andrej Fedjajew. Die Internationale Raumstation (ISS) ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der USA, Russlands, der europäischen Weltraumorganisation ESA, Japans und Kanadas in der Erdumlaufbahn. Die ISS ist seit November 2000 ununterbrochen von Menschen bewohnt und umkreist die Erde in rund 400 Kilometern Höhe. Erster Nasa-Chef seit 2018 in Baikonur Den Start verfolgten Nasa-Administrator Jared Isaacman und Roskosmos-Chef Dmitri Bakanow gemeinsam vor Ort. Es war der erste Besuch eines Nasa-Chefs am russischen Weltraumbahnhof seit 2018. Isaacman dankte Roskosmos nach Angaben der Nachrichtenagentur AP für die Vorbereitung der Mission und verwies auf die Zusammenarbeit der vergangenen Monate. Trotz der Spannungen wegen des russischen Kriegs gegen die Ukraine setzen Nasa und Roskosmos ihren Austausch von Besatzungsmitgliedern auf der ISS fort. US-Astronauten fliegen weiter mit russischen „Sojus“-Kapseln, während russische Kosmonauten auf US-Raumschiffen mitreisen. Die friedliche multinationale Wissenschaftskooperation im Rahmen der ISS ist ein Ergebnis der Zusammenarbeit nach dem Kalten Krieg. Russland ist seit 1993 in das Projekt eingebunden. Historisch knüpft die Kooperation an das Apollo-Sojus-Kopplungsmanöver von 1975 zwischen den USA und der Sowjetunion an. Ein kurzfristiger Ausstieg Russlands ist derzeit nicht absehbar: Moskau hat seine Beteiligung bis 2028 zugesagt, Nasa und Roskosmos wollen den kontrollierten Absturz der Station bis 2030 vorbereiten. Lesen Sie mehr zum Thema

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren