DAX -0,56 % 25.983,04 Pkt 18:00:00 MDAX -0,39 % 31.715,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,35 % 6.422,06 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,08 % 52.769,52 Pkt 21:58:16 S&P 500 -0,66 % 7.641,07 Pkt 21:58:13 Nasdaq -0,88 % 26.059,49 Pkt 21:58:16 Nikkei +1,36 % 66.216,79 Pkt 08:45:03 Gold +2,06 % 4.582,10 USD 21:48:04 Silber +3,71 % 68,18 USD 21:47:50 Brent +2,11 % 93,55 USD 21:48:05 WTI +0,93 % 86,63 USD 21:48:11 Bitcoin +4,86 % 72.629,61 USD 21:58:08 EUR/USD +0,88 % 1,16810 USD 21:57:53 EUR/GBP +0,19 % 0,85680 GBP 21:58:17 EUR/CHF -0,57 % 0,93480 CHF 21:58:16 EUR/JPY +0,61 % 185,818 JPY 21:58:17

Solarausbauziel für 2026 erreicht - Sorge um nächste Stufen

Technologie

Der Ausbau der Solarenergie in Deutschland hat das Jahresziel für 2026 frühzeitig erreicht. Die installierte Leistung habe die Marke von 128 Gigawatt Peak (GWp) überschritten, teilt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) mit. „Damit ist das im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegte Ausbauziel für 2026 erreicht.“ GWp beschreibt dabei die von den Solaranlagen maximal leistbare Stromproduktion. Weiterlesen nach der Anzeige Doch der Verband ist in Sorge, dass die nächsten Etappenziele in Gefahr sein könnten. Wegen geplanter Änderungen der politischen Rahmenbedingungen fürchtet er einen Ausbauknick. „Der 128-Gigawatt-Meilenstein ist ein Erfolg. Doch wer daraus schließt, der Solarausbau laufe jetzt von allein, irrt“, sagt Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. „Bis 2030 müssen noch rund 87 Gigawatt Solarleistung hinzukommen. Dafür muss das jährliche Ausbautempo steigen statt sinken.“ Im Gesetz stehen für 2028 bereits 172 Gigawatt, für 2030 dann 215 Gigawatt. Bis 2040 sollen es sogar 400 Gigawatt werden. Das Gesetz wird zwar derzeit überarbeitet, der aktuelle Entwurf sieht aber keine Änderung dieser Werte vor. Zubau müsste steigen In den beiden vergangenen Jahren wurden laut BSW-Solar jeweils rund 17,5 GWp an Leistung installiert. Um das Ziel von 215 Gigawatt in 2030 zu erreichen, brauche man aber einen Zubau von 20 GWp pro Jahr. Im ersten Halbjahr 2026 waren es laut BSW-Solar gut 7,5 GWp. Das ist zwar etwas mehr als im Vorjahreszeitraum, doch der Verband vermutet hier auch Vorzieheffekte wegen wegfallender Förderung am Werk. Der BSW-Solar appelliert deshalb an den Bundestag, die vom Bundeskabinett beschlossene EEG-Novelle 2027 und das Netzanschlusspaket im parlamentarischen Verfahren nachzubessern. „An einem starken Ausbau von Photovoltaik und Batteriespeichern führt energie- und klimapolitisch kein Weg vorbei. Investitionen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen“, sagt Körnig. „Wer jetzt die Bedingungen für neue Solaranlagen verschlechtert, riskiert einen Ausbauknick genau in dem Moment, in dem wir mehr Tempo brauchen.“ Weiterlesen nach der Anzeige

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