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Sölden: Emma Aicher überrascht mit bestem Riesenslalomergebnis

Sport

Sölden: Emma Aicher überrascht mit bestem Riesenslalomergebnis - Mikaela Shiffrin patzt im zweiten Lauf

Eurosport bei Google bevorzugen

Emma Aicher ist mit Platz drei im Riesenslalom von Sölden ein perfekter Auftakt in die Ski-Alpin-Saison 2026/27 gelungen. Beim Überraschungssieg von Paula Moltzan (USA) nur 0,01 Sekunden vor Lara Colturi (Albanien) kam die Deutsche mit 0,52 Rückstand zu ihrem besten Weltcup-Ergebnis im "Riesen". Mikaela Shiffrin (USA) wurde nach der Führung im ersten Lauf noch auf Platz sieben durchgereicht.

Im Riesentorlauf hatte sich Aicher zuvor erst zweimal unter den ersten Zehn platzieren können - mit Rang vier in Are in der Vorsaison als Bestmarke.

Die Deutsche distanzierte damit neben Shiffrin immerhin auch die Schweizerin Camille Rast (6./+0,81 Sekunde) - eine der wohl ärgsten Gegnerinnen im Kampf um den Gesamtweltcup.

Shiffrin, die in ihrer Paradedisziplin Slalom kürzertreten will und 2026/27 als Übergangssaison bezeichnete, kam im zweiten Durchgang nicht gut zurecht und verlor deutlich auf ihre Teamkollegin (+0,83 Sek.).

Die 31-Jährige wartet seit Dezember 2023 auf einen Sieg im Riesentorlauf. Im November 2024 war sie bei ihrem Heimrennen in Killington allerdings in dieser Disziplin schwer gestürzt und hatte danach mit einer mentalen Blockade zu kämpfen.

Der Weltcup-Auftakt im Ski alpin live bei Eurosport und HBO Max

Scheib stürzt - Dürr ärgert sich

Vorjahressiegerin Julia Scheib (Österreich) wurde derweil im ersten Durchgang nach sehr guter Zwischenzeit ein Fahrfehler zum Verhängnis - die Österreicherin wurde im Steilhang ausgehebelt und stürzte auf den Rücken, blieb dabei aber zum Glück unverletzt.

"Ich habe mich am Start sehr gut gefühlt, sehr ruhig. Ich bin einfach zu viel Risiko gegangen", sagte die 28-Jährige, die in der Vorsaison im Riesenslalom mit fünf Siegen die kleine Kristallkugel gewann.

Lena Dürr, der der in Sölden bekannt tückische Steilhang misslang, kam auf Platz 22 (1,97). "Es war an sich perfekt zu fahren", ärgerte sich die Germeringerin bei Eurosport: "Ich hätte aktiver und vor allem im Steilhang viel direkter fahren müssen."

Weidle-Winkelmann erweitert ihr Repertoire

Ganz anders dagegen die Stimmungslage bei Weidle-Winkelmann, die sich bei ihrem erst zweiten Weltcup-Start im Riesenslalom auf Rang 26 (+2,16) platzierte.

"Letzte Woche hat es sich im Training noch überhaupt nicht gut angefühlt", sagte die Starnbergerin, "aber im Rennen war es anders. Ich nehme meine ersten Weltcuppunkte mit im Riesenslalom und deswegen bin ich eigentlich ganz happy."

Den zweiten Durchgang verpassten die weiteren DSV-Starterinnen Jana Fritz (47./+3,19 Sek.) und Fabiana Dorigo (52./+3,79 Sek.).

Umjubeltes Vlhová-Comeback nach über 1000 Tagen

Großen Jubel gab es für das Comeback von Petra Vlhová nach über 1000 Tagen, die nach langer Leidenszeit erstmals seit Januar 2024 wieder in einem Weltcup im Einsatz war.

Die mittlerweile 31-Jährige war am 20. Januar bei ihrem Heimrennen in Jasná im Riesenslalom gestürzt und hatte sich dabei das Kreuz- und Innenband im rechten Knie gerissen. Die Slowakin hatte 2020/21 den Gesamtweltcup gewonnen.

In Sölden fiel Vlhová nach einem starken elften Platz im ersten Lauf noch auf Rang 23 zurück.

Wechselhafte Bedingungen in Sölden

In Sölden präsentierte sich das Wetter zum Weltcup-Auftakt wechselhaft. In der Nacht war Neuschnee gefallen, die Läufe der Damen mussten wegen Windes um eine halbe Stunde nach hinten verschoben werden.

Während des ersten Durchgangs schien die Sonne, im zweiten Lauf setzte dann wieder Wind und leichter Schneefall ein.

Am Sonntag findet der Auftakt der Herren im Riesenslalom statt (10:00/13:00 Uhr live im TV bei Eurosport, im Stream bei HBO Max und im Liveticker bei Eurosport.de).

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(mit SID)

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