DAX +1,36 % 25.959,48 Pkt 09:47:03 MDAX +0,60 % 32.408,58 Pkt 09:47:04 Euro Stoxx 50 +0,71 % 6.402,89 Pkt 09:47:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,94 % 63.754,90 Pkt 08:45:03 Gold +0,21 % 4.115,70 USD 09:52:01 Silber +1,14 % 58,45 USD 09:52:00 Brent -5,02 % 83,52 USD 09:52:02 WTI -6,04 % 79,56 USD 09:52:02 Bitcoin -1,53 % 62.528,63 USD 10:01:59 EUR/USD +0,04 % 1,15290 USD 10:01:53 EUR/GBP +0,05 % 0,85640 GBP 10:02:04 EUR/CHF +0,33 % 0,93180 CHF 10:02:04 EUR/JPY -2,13 % 180,644 JPY 10:02:04

Sony sieht Proteste - Playstation-Discs sterben trotzdem

Allgemein

Sony bleibt dabei: Die Produktion von Discs für Playstation-Spiele endet wie angekündigt im Januar 2028, bestätigte Finanzchefin Lin Tao in der Fragerunde zu den Quartalszahlen von Sony. Die Proteste von Spielern, Verbraucherschützern und Händlern ändern daran offenbar nichts. Weiterlesen nach der Anzeige Sony will die Produktion von Discs 2028 einstellen. Das betrifft alle Studios, weil Sony der einzige Zulieferer von Playstation-Discs ist. Als Begründung für den Schritt nannte Tao vor allem die fortschreitende Digitalisierung von Inhalten. Man habe sich viel Zeit gelassen und wolle behutsam vorgehen, sagte sie laut dem Transkript der Fragerunde bei Investing.com. Man habe viele Zuschriften bekommen und verstehe, dass Spiele mit Erinnerungen verbunden seien, sagte Tao. Damit räumte Sony die Kritik erstmals öffentlich ein. Doch der entscheidende Punkt: Geschäftliche Folgen erwartet Sony nicht, weil der Verkauf ohnehin größtenteils digital laufe. Mehr als 350.000 Unterschriften Die Kritik aus der Community und von Geschäftspartnern am geplanten Aus für Spiele-Discs ist riesig: Die größte von mehr als einem Dutzend Petitionen gegen die Entscheidung kommt mittlerweile auf über 350.000 Unterschriften. Initiiert hat sie Jade Pearce, Chefin des kanadischen Spielehändlers PNP Games. Ihr Argument: Eine Disc lässt sich verleihen, verschenken, weiterverkaufen und vererben. Eine Schachtel mit Download-Code dagegen ist eine digitale Lizenz in Plastikverpackung. Auch juristisch bekommt Sony Gegenwind. Die niederländische Stiftung Stichting Massaschade & Consument fordert mit ihrer Sammelklage „Fair Playstation“ für rund 1,7 Millionen Spieler mehr als 400 Millionen Euro Schadenersatz, weil Sony über die 30-prozentige Provision im eigenen Store künstlich hohe Preise durchsetze. Das Disc-Aus stützt aus Sicht der Verbraucherschützer diese Argumentation. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Archivierung von Spielen. Für Spielehistoriker sind Datenträger ein unverzichtbares Zeitdokument. Digital gekaufte Inhalte können dagegen jederzeit dem Verkauf oder sogar aus den Bibliotheken der Käufer entfernt werden. Aus Sicht von Sony liegt der Vorteil vor allem in größeren Margen, wenn Spiele im Playstation Store digital gekauft werden. Ob Microsoft in seine kommende Konsolengeneration noch Discs einbauen will, ist aktuell offen. Empfohlener redaktioneller Inhalt Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.

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