DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,04 % 64.285,40 USD 08:14:37 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Sorge um 33 Galeria-Filialen: Heilbronner Standort steht auf dem Prüfstand

Nation

Heilbronn Die angeschlagene Warenhauskette Galeria kämpft erneut um ihre Zukunft – und Baden-Württemberg ist mittendrin. Fünf Filialen im Land stehen auf einer Liste von bundesweit 33 Standorten, die auf ihre Rentabilität geprüft werden sollen. Darunter auch Heilbronn. Das teilte das Unternehmen in Düsseldorf mit. Galeria will mit den Vermietern über Konditionen und Flächenanpassungen verhandeln. Sollten keine tragfähigen Lösungen erarbeitet werden, sei die Fortführung der jeweiligen Filiale gefährdet. Galeria-Filialen auf dem Prüfstand Diese Standorte sind neben Heilbronn Teil der Liste Bei einigen Häusern laufen die Gespräche mit den Vermietern demnach bereits, bei anderen sollen sie nun beginnen. In Baden-Württemberg sind folgende Filialen betroffen: Freiburg (Europaplatz) Heilbronn Mannheim Offenburg Singen Ausschlaggebend für die Auswahl waren den Angaben zufolge unter anderem Mietbelastung und Ertragskraft. Galeria-Geschäftsführer Tilo Hellenbock teilte mit: „Wir werden jeden Standort einzeln und ergebnisoffen betrachten.“ Wann Entscheidungen fallen, ließ eine Unternehmenssprecherin offen. Galeria: Konzern seit Jahren in der Krise Alle 83 Warenhäuser müssten nachhaltig profitabel wirtschaften, hieß es. Da alle Filialen diesbezüglich Optimierungspotenzial hätten, sollen auch an den übrigen 50 Standorten Gespräche mit Vermietern geführt werden. Parallel prüft Galeria auch den Umzug in geeignetere Immobilien und Neueröffnungen. Im Juni wurde bereits bekannt, dass rund 30 Filialen als gefährdet gelten. Mehrere Vermieter beklagten in den vergangenen Monaten, dass Mieten nicht oder nur teilweise gezahlt worden seien. Galeria verwies auf Liquiditätsschwankungen und räumte ein, die Vermieter um eine Stundung gebeten zu haben. Rund 12.000 Mitarbeiter bei Galeria – Sorge um Insolvenz Der Konzern, der rund 12.000 Menschen beschäftigt, hatte Anfang 2024 zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren Insolvenz angemeldet. Der Grund dafür war unter anderem die finanzielle Schieflage des Mutterkonzerns Signa. Im Sommer 2024 wurden neun Standorte geschlossen. Seitdem hat Galeria auch neue Eigentümer: Das Unternehmen gehört einer US-Investmentgesellschaft und einer Beteiligungsfirma des Unternehmers Bernd Beetz. Die Krise des Konzerns, der aus der Fusion von Galeria Kaufhof und Karstadt hervorgegangen war, ging in den vergangenen Jahren auch am Südwesten nicht spurlos vorüber. Geschlossen wurden unter anderem Warenhäuser in Esslingen, Göppingen, Heidelberg (Bismarckplatz), Leonberg, Mannheim (N7), Pforzheim, Reutlingen sowie in Stuttgart (Eberhardstraße und Bad Cannstatt). Dabei gingen Hunderte Jobs verloren.

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