DAX +1,62 % 25.590,77 Pkt 18:00:00 MDAX +2,07 % 30.495,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.164,69 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,31 % 52.377,57 Pkt 21:48:23 S&P 500 +1,30 % 7.722,60 Pkt 21:48:15 Nasdaq +2,01 % 26.477,81 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,31 % 64.094,84 Pkt 06:22:35 Gold -0,64 % 4.048,50 USD 06:27:33 Silber -0,62 % 53,96 USD 06:27:03 Brent -2,67 % 110,84 USD 06:25:21 WTI +1,36 % 101,26 USD 06:27:31 Bitcoin -0,03 % 80.777,27 USD 06:37:28 EUR/USD -0,47 % 1,11210 USD 06:36:43 EUR/GBP -0,10 % 0,83650 GBP 06:37:36 EUR/CHF -0,21 % 0,92290 CHF 06:37:36 EUR/JPY -0,34 % 175,418 JPY 06:37:26

SpaceX-Aktie an der NASDAQ nach Zahlen freundlich: Gewinnexpolsion bei Musks Raumfahrtriese

Wirtschaft

Der Raumfahrtkonzern SpaceX hat seine Zahlen für das dritte Quartal 2026 veröffentlicht. Die Analystenerwartungen waren hoch: Experten rechneten mit einem deutlichen Umsatzanstieg und dem Sprung in die Gewinnzone. Wie das Unternehmen im Vergleich zu den Prognosen abgeschnitten hat, zeigen die veröffentlichten Ergebnisse.

Beim Gewinn je Aktie hatten Analysten mit 0,13 bis 0,15 US-Dollar gerechnet. Im zweiten Quartal 2026 hatte SpaceX noch einen Nettoverlust von 541 Millionen US-Dollar verbucht, was einem Verlust je Aktie von rund 0,09 US-Dollar entsprach. Der tatsächliche Gewinn je Aktie lag bei 0,35 US-Dollar und damit über den Vorab-Schätzungen.

Auch beim Umsatz lagen die Erwartungen deutlich über dem Vorquartal. Analysten prognostizierten für das dritte Quartal Erlöse zwischen 12,7 und 13,0 Milliarden US-Dollar, nachdem der Raumfahrtkonzern im zweiten Quartal noch einen Umsatz von 7,8 Milliarden US-Dollar erzielt hatte. Der tatsächliche Umsatz belief sich auf 14,6 Milliarden US-Dollar und lag damit höher als erwartet.

Ein Vergleich mit dem Vorjahresquartal ist nicht möglich, da SpaceX damals noch nicht börsennotiert war und entsprechende Vorjahreswerte für diesen Vergleich nicht vorliegen. Als Referenz dient deshalb das zweite Quartal 2026.

Die SpaceX-Aktie reagierte auf die Quartalszahlen nachbörslich mit einem Kursplus von 8,06 Prozent auf 159,70 US-Dollar.

Berichte: Musk ordnete Drosselung von Starlink für Ukraine an

Der Gründer der US-Weltraumfirma SpaceX, Elon Musk , soll Medienberichten zufolge hinter der Drosselung des Satelliteninternets Starlink für die Ukraine stehen. Das berichten das "Wall Street Journal" und der Sender CBS News unter Berufung auf angeblich mit der Sache vertraute Personen. Das Weiße Haus und Musk hatten Vorwürfe einer gezielten Funktionseinschränkung zuvor zurückgewiesen.

Musk habe im Vorfeld der Entscheidung mehrere Gespräche mit Regierungsvertretern geführt, berichtete CBS News. Er wollte demnach Klarheit darüber gewinnen, wo Präsident Donald Trump in dieser Angelegenheit steht. Laut dem "Wall Street Journal" telefonierten Musk und Trump dann nach der Drosselung auch direkt miteinander. Der Satellitendienst Starlink gehört zur Firma SpaceX, deren Besitzer Musk ist.

Seit rund einer Woche wird aus der Ukraine über Probleme beim Einsatz des Satelliteninternets von Starlink berichtet. Demnach verloren Flugobjekte ihre Verbindung, wenn sie sich schneller als 160 Kilometer pro Stunde - teils auch weniger schnell - bewegten. Präsident Wolodymyr Selenskyj beklagte, dadurch würden ukrainische Drohnen sowohl bei der Abwehr russischer Jetdrohnen als auch bei eigenen Angriffen auf mittlere Distanzen behindert.

Claudia Stephan, Thomas Zoller, Redaktion finanzen.net / (dpa-AFX)

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