DAX +0,15 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +0,67 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:30:01 Gold -0,65 % 4.012,10 USD 07:37:01 Silber -2,34 % 52,84 USD 07:37:01 Brent -4,56 % 110,53 USD 07:36:33 WTI -0,29 % 101,46 USD 07:37:00 Bitcoin -0,57 % 79.550,02 USD 07:46:57 EUR/USD -0,45 % 1,11670 USD 07:46:43 EUR/GBP -0,12 % 0,83750 GBP 07:47:01 EUR/CHF +0,02 % 0,92430 CHF 07:47:00 EUR/JPY +0,13 % 176,148 JPY 07:47:00

SpaceX-Aktie: Jetzt sind wir alle ein bisschen Elon

Wirtschaft

Wenn Finanzleute über den technologielastigen Börsenindex Nasdaq-100 sprechen, bezeichnen sie ihn gern als »Wunderindex«. In den vergangenen zehn Jahren hat der Index pro Jahr schließlich rund 22 Prozent Rendite eingefahren, mehr als doppelt so viel wie der breitere US-Aktienindex S&P 500. Der Begriff vom Wunderindex bekommt nun jedoch eine zweite Bedeutung: Ab heute dürften sich Anleger über den beliebten Index obendrein, nun ja, wundern.

Nun ist schließlich auch Elon Musks Raumfahrtaktie SpaceX Teil des Auswahlindex der New Yorker Börse Nasdaq, obwohl die bisherigen Regeln das eigentlich nicht hergaben. Während neue Aktien bislang monatelang auf Aufnahme in den Index warten mussten, geht es bei SpaceX im Expressverfahren. Dass die Nasdaq die Regeln ihres wichtigsten Index vorher eigenhändig verbog, ist weit mehr als ein technisches Detail. Die Entscheidung des Indexanbieters schadet der Integrität des Kapitalmarkts. Und beeinflusst die Depots von Millionen Privatanlegern, die mit ihrem Geld dem Nasdaq-100 folgen.

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