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SpaceX-Rakete soll heute auf dem Mond einschlagen - Nasa-Sonde beobachtet Vorfall

Allgemein

KI-Stimme. Info

Ein Teil einer „Falcon 9“-Rakete von SpaceX soll heute ungeplant auf dem Mond aufschlagen. Dabei handelt es sich um die Oberstufe jener Rakete, mit der am 15. Januar 2025 zwei Lander zum Mond gestartet waren, wie unter anderem der US-Astronom Bill Gray und die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilten. Berechnungen von Forschern zufolge wird der Einschlag am 5. August gegen 06:35 Uhr UTC erwartet – das entspricht etwa 08:35 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit. Das von Tech-Milliardär Elon Musk gegründete Raumfahrtunternehmen SpaceX äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht dazu.

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Ob der Aufschlag von der Erde aus sichtbar sein wird, sei noch unklar. „Ich denke, er wird sehr, sehr schwer zu sehen sein, wenn nicht unmöglich“, sagte William Cooke, ein Manager der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Einige Tage vor und einige Tage nach dem erwarteten Aufschlag solle die Nasa-Sonde „Lunar Reconnaissance Orbiter“ über die erwartete Einschlagstelle fliegen, hieß es von der US-Raumfahrtbehörde. Das könne mehr Informationen zu dem Ereignis liefern.

Weltraum: Chinesische Rakete kollidierte bereits mit dem Mond

Im Januar waren mit der „Falcon 9“-Rakete die Mondlander „Blue Ghost“ des US-Unternehmens Firefly Aerospace und „Resilience“ des japanischen Start-ups ispace gestartet. Die Oberstufe, die nun auf den Mond stürzen könnte, ist der oberste und letzte Teil der mehrstufigen Rakete. Sie zündet, nachdem der Treibstoff der unteren Stufen aufgebraucht ist.

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Vor rund vier Jahren war erstmals eine ungeplante Kollision eines Raketenteils mit dem Mond bekanntgeworden. Nasa-Wissenschaftler gingen aufgrund von Bildern der Sonde „Lunar Reconnaissance Orbiter“ damals davon aus, dass es sich um einen Teil einer alten chinesischen Rakete handelte, wahrscheinlich der Trägerrakete der „Chang‘e 5-T1“-Mission, die 2014 von der Erde aus ins All geschossen worden war. China hatte diese Berichte jedoch zurückgewiesen. Geplante Einschläge zu Forschungszwecken hat es in der Vergangenheit auf dem Mond schon mehrfach gegeben.

mb/ dpa

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