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SpaceX soll Tesla schlucken: So viel Geld steckt in Mega-Fusion von Elon Musk

Wirtschaft

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Austin (USA) – Bei Tesla bricht der Gewinn ein. Der Elektroautobauer verdiente im dritten Quartal nur noch 787 Millionen Dollar, 43 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz stagnierte bei 28 Milliarden Dollar. Doch Elon Musk (55) schmiedet schon den nächsten Mega-Deal, um den Autobauer in ein besseres Licht zu rücken: eine Mega-Fusion mit SpaceX. Zusammen wären die beiden Firmen rund 3,5 Billionen Dollar wert – doch der Zusammenschluss wäre auch für Musk selbst ein gutes Geschäft.

Anders als Musks Autokonzern verdiente der Raumfahrtkonzern SpaceX in drei Monaten 4,4 Milliarden Dollar – mehr als fünfmal so viel wie Tesla . Überraschend: Künstliche Intelligenz ist inzwischen das größte Geschäftsfeld. Seit Februar gehört auch Musks KI-Firma xAI zum Konzern. Jetzt könnte auch Tesla dazukommen!

Schon im März 2025 hatte seine KI-Firma xAI den Kurznachrichtendienst X (ehemals Twitter) übernommen. Im Februar 2026 schluckte SpaceX dann xAI samt X. Nun könnte Tesla folgen. Laut Reuters wird diskutiert, ob SpaceX den Autobauer übernimmt oder beide Unternehmen unter einer neuen Dachgesellschaft landen. Unabhängige Ausschüsse in beiden Unternehmen prüfen den Deal. Noch ist nichts entschieden.

Was Musk von einer Fusion hat

Doch sollte alles klappen, könnte die Fusion für Musk vor allem eines bedeuten: mehr Macht! Bei Tesla kontrolliert er rund 20 Prozent der Stimmen, bei SpaceX mehr als 80 Prozent. Laut einer Berechnung der Investmentbank Barclays könnte Musk nach einem Zusammenschluss mit nur 37 Prozent der Aktien rund 56 Prozent der Stimmen kontrollieren. Damit hätte er das Sagen, obwohl ihm weniger als die Hälfte des Konzerns gehört.

Und es winkt ein weiterer Milliarden-Vorteil: Tesla-Aktien aus einem früheren Vergütungspaket im Wert von mehr als 110 Milliarden Dollar könnten vorzeitig freigegeben werden. Eigentlich müsste Musk bis 2028 darauf warten. Voraussetzung: Die bisherigen Tesla-Aktionäre verlieren durch die Fusion ihre Stimmenmehrheit.

Auch wirtschaftlich würde sich der Deal lohnen: Tesla und SpaceX könnten bei KI, Chips und Robotern enger zusammenarbeiten. Teslas Finanzkraft wäre außerdem hilfreich, um die teuren SpaceX-Projekte zu finanzieren. Dafür wäre eine Fusion allerdings nicht zwingend nötig.

Was wird aus den Tesla-Aktien?

Anleger könnten ihre Tesla-Papiere gegen Aktien von SpaceX oder eines neuen Konzerns tauschen. Die Bedingungen sind offen. Doch der Billionen-Plan kann noch scheitern. Mehr als die Hälfte aller ausstehenden Tesla-Aktien müsste zustimmen. Auch Behörden könnten die Fusion noch ausbremsen: Tesla produziert mehr als die Hälfte seiner Autos in China, SpaceX arbeitet für das US‑Militär. Das könnte Sicherheitsbedenken auslösen.

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