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SpaceX: Wie Musk T-Mobile mit der Starlink-Antenne Konkurrenz machen will

Technologie

SpaceX wird vom Partner der Mobilfunker zu ihrem Rivalen. Die Telekom-Aktie ist seit Freitag deutlich im Minus. Ein Antrag bei der US-Aufsicht FCC zeigt, was Musk mit Starlink plant.

Starlink-Antenne auf Hausdach (re.): Die Geräte könnten eine Schlüsselfunktion beim Netzausbau bekommen. Foto: Bloomberg

Düsseldorf. US-Milliardär Elon Musk plant, mit seiner Firma SpaceX ein Mobilfunknetz aufzubauen, und schockt dafür weltweit die Branche. Am Montag gaben die Telekomwerte in Australien und Neuseeland deutlich nach. Die Aktie der Deutschen Telekom ist seit Freitag mehr als sieben Prozent im Minus.

Der Grund: SpaceX erwirbt von der Investmentfirma Grain Management sogenannte Low-Band-Frequenzen. Die können der Firma helfen, in den USA ein Mobilfunknetz zu errichten. Bislang bietet das Unternehmen Satellitenverbindungen als Ergänzungen zum Angebot der drei Anbieter Verizon, T-Mobile und AT&T.

Aber Musk will eigenständig werden – und damit womöglich bald ein Rivale von T-Mobile. Musk sagte zum Frequenzkauf, den das „Wall Street Journal“ auf acht Milliarden Dollar beziffert hatte: „Das ist das letzte entscheidende Puzzleteil beim Frequenzspektrum, das SpaceX für eine flächendeckende Mobilfunkversorgung in den USA braucht.“

Bislang hatten Vertreter von Mobilfunkunternehmen argumentiert, Satellitenfunk von Starlink sei keine direkte Konkurrenz. Denn das Netz versorgt Kunden vor allem in schlecht erschlossenen und ländlichen Gebieten. Schwierig wird es aber bei Gebäuden, durch Decken und Wände zu kommen.

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