Spangdahlem: F-16-Kampfjet stürzt an US-Luftwaffenbasis ab
Vom Typ F-16
US-Kampfjet in der Eifel abgestürzt
Von dpa, t-online, mk
Aktualisiert am 22.09.2026 - 16:56 UhrLesedauer: 2 Min.
An der US-Basis Spangdahlem in Rheinland-Pfalz ist ein US-Kampfjet vom Typ F-16 abgestürzt. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten.
An US-Luftwaffenbasis Spangdahlem in der rheinland-pfälzischen Eifel ist am Nachmittag ein US-Kampfjet vom Typ F-16 abgestürzt. abgestürzt. Der Pilot habe sich sicher per Schleudersitz retten können und werde medizinisch behandelt, teilte die Spangdahlem Airbase mit. Der Absturz ereignete sich demnach gegen 14.30 Uhr. Die Ursache für das Unglück werde untersucht.
Anwohner berichteten dem SWR von einer großen schwarzen Rauchsäule über dem Gelände der Basis. Seit Dienstagnachmittag laufe in dem Bereich ein großer Einsatz von Feuerwehr und Polizei. "Zum Unfallhergang sowie zu weiteren Einzelheiten des Ereignisses können seitens des Eifelkreises derzeit keine Angaben gemacht werden", so die Kreisbehörde.
Spangdahlem einer der wichtigsten Flugplätze für das US-Militär
In Spangdahlem ist eine F-16-Kampfjetstaffel mit rund 20 Flugzeugen beheimatet. Die Staffel, die weltweit Einsätze der US Air Force und der Nato unterstützt, ist das Kernstück des Flugplatzes. Der Standort zählt nach jüngsten Angaben rund 5.000 militärische und zivile Mitarbeiter – plus Angehörige. Der US-Flugplatz ist auch Arbeitgeber für 700 bis 800 Deutsche.
Zuletzt war im Oktober 2019 ein US-Kampfjet vom Typ F-16 in der Nähe der Airbase in einem Wald bei Zemmer-Rodt (Kreis Trier-Saarburg) abgestürzt. Der Pilot hatte sich damals bei dem Routine-Übungsflug mit dem Schleudersitz aus dem Flugzeug gerettet: Er kam mit leichten Verletzungen davon.
Die US-Luftwaffe ist seit Mitte der 1950er-Jahre in Spangdahlem präsent. Die Airbase Spangdahlem gilt neben Ramstein bei Kaiserslautern in der Pfalz als eine der wichtigsten Flugplätze für das US-Militär. Vor einigen Jahren gab es Abzugspläne unter dem damaligen wie heutigen US-Präsidenten Donald Trump, die die US-Regierung aber nicht umsetzte und 2021 auf Eis legte. Die Entscheidung führte damals in der Eifel zu großer Erleichterung.