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Spanien – Belgien: Courtois‘ Tränen und Lammens‘ Patzer – Torwart

Sport

Audioplayer wird geladen Anzeige Vor dem Spiel war Michel Salgado, die spanische Fußballlegende, zum Interview bei MagentaTV gekommen. Neben seinen Einschätzungen zum Viertelfinale zwischen seinen Nachfolgern und der Nationalelf Belgiens stellte er fest: „Belgien hat mit Thibaut Courtois den besten Torwart der Welt.“ Diskutabel, ob Salgado damit richtig liegt. Womöglich aber wären die Spanier bei dieser Weltmeisterschaft nun nicht mehr im Halbfinale dabei, hätte besagter Courtois in den Schlussminuten nicht ausgewechselt werden müssen. Anzeige Der 34-Jährige von Real Madrid hatte in der 71. Minute beim Stand von 1:1 mit einer Oberschenkelverletzung vom Platz gemusst. Courtois hatte bis dahin sein 21. WM-Spiel bestritten. Nur der deutsche Ex-Weltmeister Manuel Neuer vom FC Bayern (23) hat mehr. Der Stammkeeper wurde durch Senne Lammens von Manchester United ersetzt. Die Tränen, die Courtois bei seiner Auswechslung vergoss, dürften in dem Moment seiner persönlichen Enttäuschung geschuldet gewesen sein. Tatsächlich aber bedeuteten sie auch für seine Mannschaft den Anfang vom Ende. Anzeige Zwar ersparten die klug verteidigenden Belgier ihrem Ersatztorhüter bei dessen WM-Debüt trotz des weiter großen Drucks Spaniens lange Zeit knifflige Szenen. Beim ersten gefährlichen Schuss aber patzte Lammens. Er konnte den Ball von Pau Cubarsí nicht festhalten – und Merino staubte zum entscheidenden Tor ab. Belgiens Verletzungspech Es passte zum Turnier der Belgier, dass am Ende eine Verletzung das Aus bedeutete. Das Team musste zuvor schon kurzfristig den Ausfall von Youri Tielemans verkraften. Der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler von Aston Villa verletzte sich beim Aufwärmen. Nach dem Kreuzbandriss von Amadou Onana, der sich beim Achtelfinalsieg gegen die USA verletzt hatte, war es der nächste schwere Rückschlag für die Belgier. Für Onana kehrte der frühere Bundesliga-Profi Kevin De Bruyne in die Startelf zurück, der in der Schlussphase ausgewechselt wurde. Ebenfalls wegen einer Verletzung. „Das war nicht wirklich vorteilhaft für uns“, resümierte Belgiens Chefcoach Rudi Garcia und äußerte sich auch zur entscheidenden Szene, ohne seinem Ersatztorwart einen Vorwurf zu machen: „Große Spiele werden durch Details entschieden. Und gegen so eine große Mannschaft darf man keine Geschenke verteilen. Doch genau auf diese Art und Weise sind wir ausgeschieden. Aber wir stehen zusammen.“

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