Sparkassen-Einbruch in Gelsenkirchen: Polizei führt dreißig Schließfachbesitzer zwangsweise vor
Mehr als sieben Monate nach dem Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen lassen die Ermittler nun Schließfachinhaber vorführen, die bislang nicht zu angeordneten Vernehmungen erschienen sind. Das habe die Staatsanwaltschaft Essen angeordnet, teilte die Polizei Gelsenkirchen mit. Die meisten Besitzer der rund 3.200 betroffenen Schließfächer wurden bereits vernommen. Rund 30 Schließfachbesitzer hätten die angeordneten Vorladungen aber nicht beachtet. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft »werden diese Personen daher nun von der Polizei zwangsweise vorgeführt«, heißt es weiter. Schaden von mehr als 30 Millionen Euro Insgesamt sind bei der Polizei Gelsenkirchen seit dem Aufbruch der Schließfächer 650 Hinweise eingegangen. Die Ermittlungen in dem Fall laufen weiter. Zahlreiche Spuren und Hinweise würden fortlaufend ausgewertet. Zudem sucht die Polizei weiterhin nach Zeugen, die auffällige Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu den unbekannten Tätern machen können.