Späte Transfers? Werder stellt Endspurt
DeichStube News Doch wieder späte Werder-Transfers? Niemeyer stellt Endspurt-Verstärkungen in Aussicht Von: Malte Bürger Wechsel kurz vor Toreschluss: Tätigt der SV Werder Bremen in diesem Sommer doch wieder erst auf den letzten Drücker wichtige Neuverpflichtungen? Bremen – Mit der Frage hatte Peter Niemeyer natürlich gerechnet. Deshalb lächelte der Leiter Profifußball des SV Werder Bremen schnell und meinte verschmitzt: „Also, ich glaube, das Hotel wäre groß genug.“ Für einen neuen Spieler im Kader des Bundesligisten, versteht sich. Doch der 42-Jährige bremste diesbezüglich allzu hohe Erwartungen an den fünftägigen Trip nach Harsewinkel. „Ich bitte da um Geduld. Wir versuchen natürlich, schnellstmöglich etwas umzusetzen, Spieler für uns zu gewinnen, aber trotzdem braucht es auch seine Zeit.“ Doch wieder späte Transfers? Werder Bremens Peter Niemeyer stellt Endspurt-Verstärkungen in Aussicht In die Karten ließ sich Niemeyer dabei schon gar nicht schauen – ganz egal, welch potenzieller Sturmkandidat gerade medial die Runde macht. Ob nun Tomas Bobcek, Thijs Dallinga oder Eren Dinkci. „In einer Transferphase ist es immer üblich, dass viele Namen gespielt werden. Wir bleiben aber dabei, dass wir uns nicht zu Namen äußern werden“, sagte der Ex-Profi. „Wir kennen die Namen alle, befassen uns mit unserer Liste und versuchen, unsere Gespräche so gut es geht zum Abschluss zu bringen.“ Dass genau das nicht immer ganz so einfach ist, mussten die Bremer Verantwortlichen auch in diesem Sommer offenkundig wieder erleben. „Letztendlich ist es bei einem Transferfenster ein stetiger Prozess, dass man Gespräche führt und Spieler sich dann auch mal für etwas anderes entscheiden“, sagte Niemeyer. „Es ist immer eine Summe aus vielen Faktoren und hat nicht nur grundsätzlich etwas mit einem wirtschaftlichen Aspekt oder einer Überzeugungskraft zu tun.“ Späte Transfers? Werder Bremens Peter Niemeyer: „Gilt zu schauen, wo Fenster aufgehen, wo es hintenraus Möglichkeiten gibt“ Sicherheitshalber betonte er dennoch erneut, dass Werder Bremen auch ohne weitere größere Einnahmen handlungsfähig sei. „Wir sind gut aufgestellt, haben Kandidaten herausgearbeitet. Noch sind es zweieinhalb Wochen, bis das Transferfenster schließt - jetzt gilt es zu schauen, wo Fenster aufgehen, wo es hintenraus Möglichkeiten gibt“, erklärte Peter Niemeyer. „Bekanntlich geht das ein oder andere Fenster mehr auf als noch am Anfang.“ Nicht ausgeschlossen also, dass Werder auch in diesem Jahr vielleicht doch erst beim Endspurt bis zum 1. September um 20 Uhr zuschlägt.