DAX +0,15 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +0,67 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,00 % 52.337,04 Pkt 20:52:33 S&P 500 +0,18 % 7.676,85 Pkt 20:52:34 Nasdaq +0,67 % 26.181,99 Pkt 20:52:32 Nikkei -0,80 % 62.189,65 Pkt 07:45:03 Gold +0,44 % 4.025,40 USD 20:42:32 Silber -0,04 % 53,93 USD 20:42:32 Brent -0,74 % 110,87 USD 20:42:30 WTI -1,30 % 101,93 USD 20:42:25 Bitcoin -0,23 % 79.839,97 USD 20:52:32 EUR/USD -0,33 % 1,11840 USD 20:51:45 EUR/GBP +0,06 % 0,83760 GBP 20:52:34 EUR/CHF +0,55 % 0,92510 CHF 20:52:33 EUR/JPY +0,27 % 176,066 JPY 20:52:34

Spätfolgen erkennen und handeln

Allgemein

Infektionsmedizin

Ambulant erworbene Pneumonien und ihre Langzeitfolgen

Nach einer ambulant erworbenen Pneumonie steigt die Wahrscheinlichkeit für schwere kardiovaskuläre Ereignisse stark an. Daneben bestehen Assoziationen zu kognitivem und funktionellem Abbau sowie Lungenkrebs.

Neben den kurzfristigen Folgen wie respiratorische Insuffizienz und Sepsis erhöht eine ambulant erworbene Pneumonie (community-acquired pneumonia, CAP) anscheinend auch das Risiko für langfristige Komplikationen, schreibt ein Autorenteam um Dr. Jodie Chalmers vom Southmead Hospital in Bristol. Die Folgen einer CAP reichen möglicherweise weit über die Akutphase hinaus und umfassen Kognitions- und Funktionsverlust sowie Tumorerkrankungen.

Pneumonie ist weit mehr als eine Akuterkrankung

Um Hinweise auf einen ursächlichen Zusammenhang und mögliche Präventions- und Therapieansätze zu finden, werteten Dr. Chalmers et al. die vorhandene Literatur zum Thema aus. Für ihre narrative Übersichtsarbeit stuften sie jedwede Erkrankung, die im Zusammenhang mit einer CAP neu aufgetreten war oder sich verschlimmert hatte, als mögliche Komplikation ein. In den Fokus nahmen sie dabei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Pleuraergüsse und Pleuritis, kognitive und funktionelle Einschränkungen sowie Lungenkrebs.

In der Folge einer CAP entwickelt sich bei bis zu 57 % der Betroffenen ein Pleuraerguss, bei 5–10 % der Ergüsse eine Pleurainfektion. Ursächliche Erreger sind meist Bakterien, darunter Pneumokokken, Streptokokken und Staphylococcus aureus. Als Risikofaktoren gelten u. a. Alkoholmissbrauch, intravenöser Drogenkonsum, Hypoalbuminämie, Hyponatriämie und Thrombozytose. Ein validierter Score zur Risikoabschätzung fehlt bislang.

Sie wollen den ganzen Inhalt lesen?

Loggen Sie sich ein

Die Inhalte dieser Seite unterliegen dem Heilmittelwerbegesetz und dürfen nur ausgewiesenen Ärzten und medizinischem Fachpersonal zugänglich gemacht werden. Wenn Sie der Ansicht sind, dass Sie zu dieser Zielgruppe gehören, würden wir uns freuen, wenn Sie sich für einen kostenlosen Account registrieren würden! Im Anschluss erhalten Sie sofortigen Zugang zu diesem und vielen weiteren, interessanten Inhalten zu medizinisch-wissenschaftlichen Fachthemen! Aktuelle News, spannende Kongressberichte, CME-Fortbildungen und vieles mehr erwarten Sie! Wir freuen uns auf Sie! Die Inhalte dieser Seite unterliegen dem Heilmittelwerbegesetz und dürfen nur ausgewiesenen Ärzten und medizinischem Fachpersonal zugänglich gemacht werden. Wenn Sie der Ansicht sind, dass Sie zu dieser Zielgruppe gehören, würden wir uns freuen, wenn Sie sich für einen kostenlosen Account registrieren würden! Im Anschluss erhalten Sie sofortigen Zugang zu diesem und vielen weiteren, interessanten Inhalten zu medizinisch-wissenschaftlichen Fachthemen! Aktuelle News, spannende Kongressberichte, CME-Fortbildungen und vieles mehr erwarten Sie! Wir freuen uns auf Sie!

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren