DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.447,15 USD 07:18:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

SPD will Pläne nicht mittragen

Nation

Der Katholischen Nachrichten-Agentur hatte Ministerin Prien zuvor gesagt, ihr Ministerium arbeite an einem entsprechenden Gesetzentwurf. Die CDU-Politikerin betonte, die Leistung habe sich zu einem der größten Kostenfaktoren für die Kommunen entwickelt. Geplant sei zugleich, säumige Zahler stärker zu sanktionieren. Wer etwa falsche Angaben mache, um Unterhaltszahlungen zu entgehen, dem könne künftig der Führerschein entzogen werden. Der Vorschuss wird vom Staat ausgelegt, wenn Partner nach einer Trennung keinen Unterhalt zahlen. Seit einer Reform im Jahr 2017 kann er für alle minderjährigen Kinder und ohne zeitliche Begrenzung beantragt werden. Bund und Länder hatten an alleinerziehende Elternteile zuletzt jährlich rund 3,2 Milliarden Euro an Unterhaltsvorschuss ausgezahlt. Kritik von Grünen und Kinderhilfswerk Grünen-Fraktionschefin Haßelmann äußerte Kritik an den Plänen. Ständig werde man mit neuen Kürzungsvorhaben von CDU/CSU und SPD konfrontiert, sagte sie der Nachrichtenagentur AFP. Es treffe "immer die Gleichen: Alleinerziehende, Familien und Kinder". Auch das Kinderhilfswerk äußerte sich kritisch. Es forderte durchgreifende Reformen zugunsten von Kindern und Jugendlichen statt "Kürzungen bei denen, die ohnehin schon wenig haben". MDR: SPD will Kürzungen nicht mittragen Wie der Mitteldeutsche Rundfunk berichtet, wollen die sozialdemokratischen Koalitionspartner die geplanten Kürzungen nicht mittragen. Diese würden Familien treffen, denen es finanziell besonders schlecht gehe, sagte der Kinderbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Reichardt, dem MDR. Dementsprechend werde man da nacharbeiten müssen, wenn es einen Gesetzentwurf im Parlament gebe. Diese Nachricht wurde am 12.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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