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Speichermangel: iPhone 18 Pro und Foldable könnten schnell knapp werden

Wirtschaft

Die Speicherkrise trifft auch Apple mit voller Wucht: Der Konzern soll einem Analysten zufolge auf einer großen Anzahl noch nicht gepackter Chips bei TSMC hocken, die auf Speicherchips warten. Das iPhone 18 Pro sowie das kolportierte iPhone „Fold“ sollen deshalb zum Start schnell ausverkauft sein.

Apple sitzt auf vielen unfertigen Chips

Vom akuten Mangel an Speicher-Dies will Tim Culpan, seines Zeichens Halbleiter-Analyst, erfahren haben. Auf seinem Blog meldete sich Culpan kürzlich zu Wort und erklärte knapp, dass Apple und seine Zulieferer aktuell Schwierigkeiten hätten, ausreichend Speicherchips zu erwerben. Der Analyst schlussfolgert, dass der Speicherengpass zu einem verknappten Angebot des iPhone 18, iPhone 18 Pro und iPhone „Fold“ führen wird.

Neuer A20 Pro benötigt den Speicher schon beim Packaging

Der US-Konzern soll hinter den Kulissen neben Micron auch Speicher-Dies von SK Hynix und Samsung beziehen, um die A20-Pro-Chips für die neuen iPhone-Modelle mit Arbeitsspeicher auszustatten. Aktuell sollen bei TSMC, dem Chipfertiger von Apple, unfertige Chips im Wert von einer Milliarde US-Dollar herumliegen. Der A20 Pro ist Apples erster Chip aus der N2-Fertigung von TSMC und setzt auf WMCM-Packaging, bei dem der DRAM bereits auf Wafer-Ebene integriert wird. Der Speicher muss also beim Packaging vorliegen und kann nicht später ergänzt werden.

Kein iPhone 18 im September zu erwarten

Das iPhone 18 soll nach Berichten erstmals in das Frühjahr des kommenden Jahres rutschen. Ob das im Kontext der Speicherkrise steht, ist jedoch unklar, denn erste Gerüchte gab es schon im Frühjahr 2025. Dafür könnte der Konzern beim iPhone 18 am RAM sparen. Im September werden momentan nur das iPhone 18 Pro und das iPhone „Fold“ erwartet.

Marktlage angespannt

Die Vorhersage passt in die aktuelle Marktlage und kann durch Aussagen des noch amtierenden CEOs Tim Cook untermauert werden, der bei der Vorstellung der Quartalszahlen Ende Juli bereits von „sehr signifikanten Einschränkungen“ gesprochen hat, wodurch die Lieferkette derzeit nur eine geringe Flexibilität besitze. Engpässe sind in den vergangenen Wochen bereits beim Kunden angekommen: Erste Produkte wie das MacBook Air sind nur noch mit mehreren Wochen Lieferzeit vorbestellbar, beim Mac Studio hat der Konzern große Speicherkonfigurationen gleich ganz aus dem Sortiment gestrichen. Zudem hat der Konzern bei fast allen Produkten die Preise angezogen. Beim iPhone soll die Preiserhöhung im September folgen.

Das iPhone Fold soll noch schneller ausverkauft sein

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