DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,22 % 52.475,10 Pkt 21:20:00 S&P 500 +0,88 % 7.743,98 Pkt 21:20:01 Nasdaq +1,45 % 26.549,85 Pkt 22:00:57 Nikkei +1,08 % 63.954,19 Pkt 07:45:03 Gold +0,21 % 4.083,30 USD 21:50:57 Silber -0,47 % 54,04 USD 21:50:35 Brent -2,88 % 110,60 USD 21:50:52 WTI +2,09 % 101,99 USD 21:50:40 Bitcoin +0,56 % 81.255,21 USD 22:00:54 EUR/USD -0,13 % 1,11590 USD 22:00:29 EUR/GBP -0,05 % 0,83690 GBP 22:00:24 EUR/CHF -0,15 % 0,92340 CHF 22:00:43 EUR/JPY -0,03 % 175,972 JPY 22:00:48

Spezielles Windows 11 für Entwickler-PCs

Allgemein

Microsoft will auch zukünftig relevant für Entwickler:innen bleiben und hat deshalb Project Zenith vorgestellt. Unter diesem Namen optimiert der Hersteller sein Betriebssystem nicht nur gezielt für Entwickeler:innen, sondern liefert die veränderte Version direkt auch mit besonders leistungsstarker Hardware aus. Die High-End-PCs sollen direkt nach dem Auspacken und beim ersten Hochfahren zum Programmieren genutzt werden können.

Die Ankündigung des optimierten Windows-11-Setups auf leistungsstarken Rechnern beschreibt Project Zenith als „sofort einsatzbereite, ablenkungsfreie Windows-Umgebung für Entwicklergeräte“.

Die Geräte, auf denen die spezielle Windows-11-Version ausgeliefert wird, haben es dabei in sich: mindestens 64 Gigabyte (GB) RAM und eine Speicherbandbreite von über 250 GB pro Sekunde. Entwickler:innen sollen „über 30 Milliarden Parametermodelle lokal und ohne Datenlimit ausführen“ können.

Um das realisieren zu können, kündigt Microsoft an, dass Project Zenith als erstes mit dem Ryzen AI Halo von AMD verfügbar sein wird. Weitere Geräte der OEM- und Silicon-Partner sollen „in den kommenden Monaten“ folgen.

Die Hardware, auf der die Entwickler-Version von Windows 11 laufen soll, wäre damit geklärt. Doch wie genau sieht die Software aus?

Auch wenn es auf den ersten Blick so wirken könnte, hat Microsoft hier keine neue Version seines aktuellen Betriebssystems entwickelt. Stattdessen handelt es sich um ein und dasselbe Windows 11, das derzeit bereits auf Millionen PCs weltweit läuft.

Den Unterschied macht die Konfiguration, die Microsoft Anfang Juni zur Build 2026 als „Windows Developer Config“ vorgestellt hat und die auf praktisch jedem Windows-PC angewendet werden kann. Das Ziel ist eine schlankere, „ablenkungsfreie“ Windows-Umgebung für Entwickler:innen.

Im Detail bedeutet das zum Beispiel, dass „Dateierweiterungen, versteckte Dateien, vollständige Dateipfade und der Detailbereich aktiviert“ sind. „Tipps zum Startmenü, Account-Benachrichtigungen, zuletzt verwendete Ordner/Dateien und Sync-Provider-Tipps“ sind hingegen deaktiviert, fasst Windows Latest zusammen. Zudem sind Windows Terminal und Visual Studio Code bereits an die Taskbar angeheftet und das Windows-Subsystem für Linux (WSL) ist integriert.

Microsoft betont, dass das nur die „sinnvolle Ausgangsbasis“ ist. Nutzer:innen können weiterhin „mit den von Ihnen bevorzugten Tools, Sprachen und Frameworks konfigurieren, erweitern und personalisieren“.

Letztlich beschreibt Project Zenith die Kombination der Developer-Config mit leistungsstarker Hardware, sodass Entwickler:innen direkt nach dem Auspacken loslegen können. Microsoft gibt an, dass das Projekt im Austausch „mit Entwicklern darüber, was sie heute von Windows benötigen und wohin sich die Plattform entwickeln soll“, entstanden ist. Das Unternehmen verspricht zudem, dass Project Zenith „erst der Anfang“ ist.

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