"Spiele besseres Tennis": Zverev erreicht Wimbledon-Achtelfinale
Stand: 04.07.2026 22:22 Uhr Tennisprofi Alexander Zverev hat beim Grand-Slam-Tunier in Wimbledon die Runde der letzten 16 erreicht. Der Hamburger siegte mit 6:2, 7:6, 6:4 gegen den US-Amerikaner Marcos Giron. Der 29-Jährige steht damit in London bereits zum vierten Mal in der Runde der letzten 16 - weiter ging es für ihn auf dem "heiligen Rasen" allerdings bisher nie. Nach seinem jüngsten Triumph bei den French Open lebt der Traum vom zweiten großen Titel aber erst einmal weiter. Ich fühle mich anders als im letzten Jahr. Ich spiele besseres Tennis. Mit einem Titel hierherzukommen, hilft jedem. Ich möchte natürlich weitermachen. Alexander Zverev Der Drittrunden-Sieg gegen die Nummer 92 der Welt war war insgesamt souverän, wenn es auch ein paar Wackler gab. Immer wieder schimpfte Zverev herum, am Ende erfüllte er entspannt Autogrammwünsche. Der Norddeutsche trifft im All England Club jetzt auf Jiri Lehecka. Der an Position 13 gesetzte Tscheche (Zverev ist Zweiter der Setzliste) besiegte Jaume Munar aus Spanien 6:4, 6:4, 4:6, 6:4. Die Viertelfinal-Premiere scheint in Reichweite zu sein. Locker im ersten Satz Zverev hatte seinem Gegner im ersten Satz bereits das zweite Aufschlagspiel abgenommen und war mit 2:1 in Führung gegangen. Der Weltranglistendritte war von Beginn an gut drin und bereitete seinem Gegner reichlich Probleme. Er konnte sich sogar sieben vergebene Breakchancen leisten und holte den Satz doch mit 6:2. Erneut nervenstark im Tiebreak Im zweiten Abschnitt machte Giron deutlich weniger Fehler und spielte viel konsequenter. Beim Stand von 2:1 und 3:2 hatte der US-Amerikaner jeweils einen Breakball, Zverev gab sich in den entscheidenden Momenten allerdings keine Blöße. Trotzdem standen beim Favoriten Mitte des zweiten Abschnitts schon 22 unerzwungenen Fehler. Die Entscheidung fiel im Tiebreak und Zverev zeigte einmal mehr seine Nervenstärke. In den beiden Matches zuvor hatte er schon drei Tiebreaks für sich entschieden, nun kam der vierte hinzu. Mit 7:4 behielt er diesmal die Oberhand. Zverev behält bei Hin und Her den Durchblick Und nach einem schnellen Break und einer 3:0-Führung im dritten Satz sah es kurz darauf nach einem schnellen Ende aus. Doch Giron rappelte sich noch einmal auf und holte sich das Re-Break zum 3:4. Zverev wirkte nun fahrig. Erst erspielte er sich prompt wieder zwei Breakbälle und kassierte doch den 4:4-Ausgleich. Im folgenden Aufschlagspiel musste Zverev sogar noch ein Breakball abwehren. Doch dann nahm er Giron das finale Aufschlagspiel ab und zog ins Achtelfinale ein.