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"Spielt keine große Rolle": Beim FC Bayern droht ein Transfer-Zoff

Sport

Bryan Zaragoza ist eines der größten Transfer-Missverständnisse des FC Bayern der vergangenen Jahre. Der 24-Jährige könnte für die Münchner nun zum Problemfall werden. Der FC Bayern befindet sich mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison, mit Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt) und Ismael Saibari (PSV Eindhoven) befinden sich auch zwei neue Spieler im Kader. Mit den beiden Verpflichtungen sei man auf der Einkaufsseite "eigentlich fertig", erklärte Sportvorstand Max Eberl kürzlich im Trainingslager am Tegernsee. Bleibt noch die Verkaufsseite – und die könnte Eberl in diesem Sommer noch vor Probleme stellen. Denn beim FC Bayern droht ein Transfer-Zoff. Konkret geht es dabei um Bryan Zaragoza. Zaragoza bei Bayern: Leihe, Leihe, Leihe 2024 kam der Spanier als Wunschspieler von Sportdirektor Christoph Freund. Schnell war allerdings klar: Zaragoza und Bayern, das passt nicht. Zaragoza wurde verliehen, zunächst nach Spanien (CA Osasuna und Celta Vigo), zuletzt nach Italien, wo er ein halbes Jahr bei der AS Rom spielte. Und wenn er zur Abwechslung mal in Diensten der Bayern stand, kam er kaum zum Einsatz. Seine magere Bilanz in München: Sieben Einsätze in der Bundesliga. Dass ein weiterer hinzukommen wird, ist so gut wie ausgeschlossen. Das stellte zuletzt auch Eberl nochmal unmissverständlich klar. Sowohl Zaragoza als auch die Leihrückkehrer João Palhinha (Tottenham Hotspur) und Sacha Boey (Galatasaray Istanbul) haben beim deutschen Rekordmeister keine Zukunft mehr. "Sie haben Vertrag beim FC Bayern, das haben wir auch zu respektieren, den haben wir beide unterschrieben. Und trotzdem glaube ich, dass für die drei hier die Zukunft beim FC Bayern halt keine sein wird", sagte Eberl am Tegernsee. "Wenn sich dann einer entscheidet, hierzubleiben, dann wird es relativ hart und kompliziert für ihn, weil er eben keine große Rolle spielen wird." Doch zumindest Zaragoza scheint das wohl wenig zu kümmern. Nach Informationen von Sky Sport möchte er eigentlich in München bleiben, mit einem Abgang habe er sich dem Bericht zufolge bislang nicht aktiv beschäftigt. Zaragoza kann sich aktuell nicht empfehlen Demnach schlug er vor einigen Tagen am Vereinsgelände an der Säbener Straße auf, mit der klaren Absicht, sich unter Trainer Vincent Kompany erneut beweisen zu wollen. "Der 24-Jährige und sein Management wurden jedoch unverzüglich und nicht zum ersten Mal darüber informiert, dass er keinerlei Perspektive mehr in der Mannschaft habe", heißt es in dem Sky-Bericht. Was die Situation für Eberl bei Zaragoza erschwert: Der Spanier ist aktuell angeschlagen, ihn plagt eine Knieentzündung. An den letzten Testspielen konnte er nicht teilnehmen, stattdessen trainiert er individuell. Möglichen Interessenten kann er sich so nicht empfehlen. Auch deshalb ist ein Verkauf bis zum Ende der Transferphase Anfang September sehr unwahrscheinlich. Die deutlich wahrscheinlichere Variante ist ein erneuter Leihwechsel – möglicherweise wieder in die spanische Heimat. Ein weiterer Grund, warum es Zaragoza (Vertrag bis 2029) womöglich nicht unbedingt auf einen festen Transfer ankommen lassen wird. Beim FC Bayern soll er laut Sky Sport ein üppiges Gehalt verdienen, "das ihm kein anderer Verein bieten wird", wie es im Bericht heißt. Empfehlungen der Redaktion Hoeneß über Eberl: "Bleibt zu 100 Prozent" Serie-A-Profi ignoriert Klub wochenlang – dann zeigt er sich bei Social Media So reagiert die FIFA auf Europas Boykott-Pläne Es droht also ein Transfer-Zoff beim FC Bayern. Bleibt abzuwarten, ob Eberl in ein paar Wochen auch mit der Verkaufsseite "eigentlich fertig" ist.

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