Spionage: Helmholtz zieht Konsequenzen aus Risiken für die Forschung
Wissenschaft
Berlin. Die Helmholtz-Gemeinschaft zieht Konsequenzen aus der Debatte über Forschungssicherheit. Deutschlands größte Forschungsorganisation mit 18 Forschungszentren verstärkt ihre Schutzmaßnahmen gegen Wissensabfluss, Spionage und den möglichen Missbrauch von Forschungsergebnissen. Die sogenannte „Strategic Unit Security and Resilience Research“ nahm am Donnerstag ihre Arbeit auf. Sie ist direkt bei Helmholtz-Präsident Martin Keller angesiedelt und soll Forschungsprojekte im Bereich Sicherheits- und Resilienzforschung koordinieren, die Forschungssicherheit stärken, den Austausch mit Sicherheitsbehörden ausbauen und neue strategische Partnerschaften entwickeln.