DAX -1,18 % 26.128,36 Pkt 18:00:00 MDAX -1,92 % 31.839,83 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,95 % 6.468,17 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,60 % 53.407,54 Pkt 18:26:45 S&P 500 -1,02 % 7.706,00 Pkt 18:26:45 Nasdaq -1,39 % 26.357,10 Pkt 18:26:44 Nikkei -2,54 % 67.460,73 Pkt 08:45:03 Gold +0,10 % 4.422,00 USD 18:16:44 Silber -3,09 % 64,08 USD 18:16:44 Brent +0,72 % 91,52 USD 18:16:37 WTI -0,04 % 84,47 USD 18:16:39 Bitcoin +0,27 % 64.683,39 USD 18:26:37 EUR/USD +0,11 % 1,15870 USD 18:25:55 EUR/GBP +0,08 % 0,85510 GBP 18:26:44 EUR/CHF -0,06 % 0,93990 CHF 18:26:42 EUR/JPY +0,30 % 184,834 JPY 18:26:44

Spirit Airlines: Google kauft interne Daten von insolventer US-Airline, um seine KI zu trainieren

Technologie

Zum Training künstlicher Intelligenz hat Google sich ein riesiges Datenpaket des pleitegegangenen US-Billigfliegers Spirit Airlines gesichert. Für ein Gebot von zehn Millionen Dollar (8,6 Millionen Euro) ersteigerte der Techkonzern in einer Auktion unter anderem rund 100 Millionen E-Mails sowie 500 Millionen Unterhaltungen über die Messagingplattform Microsoft Teams, wie aus Unterlagen im Insolvenzverfahren hervorgeht . Unterlegener Bieter bei der Spirit-Auktion war die KI-Firma Mercor mit einem Gebot von 7,5 Millionen Dollar. Den Unterlagen zufolge sind in dem Datenpaket neben Kommunikationsdaten unter anderem auch »Dokumente, Präsentationen, Tabellenkalkulationen, Wissensdatenbanken und Wikis« enthalten sowie »Daten aus Kerngeschäftssystemen und Geschäftsanwendungen (einschließlich, aber nicht beschränkt auf Daten zum Mitarbeiterverhalten und zur Produktivität)«. Google betonte, dass vor der Übergabe der Daten alle personenbezogenen Informationen von einem weiteren Unternehmen entfernt werden sollen. »Wir erwerben die internen Daten und die Software des Unternehmens, jedoch nicht dessen Kunden- oder Kreditkartendaten«, sagte ein Sprecher von Google »Business Insider« . Demnach könnten die Daten von Spirit Airlines »hilfreich sein, um unsere Produkte und KI-Modelle zu verbessern«. Zu dem Paket gehören auch Software sowie Daten zur Preisgestaltung. Spirit Airlines hatte Anfang Mai den Betrieb eingestellt. Seit August vergangenen Jahres war der Billigflieger bereits im zweiten Insolvenzverfahren binnen weniger als zwölf Monaten. Ursprünglich wollte die Airline es im Sommer mit niedrigeren Schulden verlassen. Doch dann wurden diese Pläne durch die im Irankrieg gestiegenen Kerosinpreise torpediert. Der »plötzliche und anhaltende« Anstieg habe keinen anderen Weg gelassen, als den Betrieb einzustellen, betonte Spirit-Chef Dave Davis.

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