Spitze stellt sich bei Notfallsitzung in Rabat, Marokko hinter ihren Präsidenten
Zudem räumte die Fifa Fehler bei den Investorenplänen ein (mehr zu den Plänen hier ). Es herrsche Einigkeit darüber, dass es nicht beabsichtigt gewesen sei, dem Fifa-Rat und den Fifa-Mitgliedsverbänden »das Gefühl zu geben, vom Prozess ausgeschlossen zu sein, und dass der Prozess anders hätte gehandhabt werden sollen«, hieß es in der Mitteilung weiter. Infantino hatte zuletzt für Empörung in der Fußballwelt gesorgt, als die Pläne bekannt wurden. Der Fifa-Chef lenkte zwar ein und verwarf die Idee – dennoch wächst vor allem in Europa der Widerstand gegen ihn. Die Krise könnte das Ende von Infantinos inzwischen zehnjähriger Amtszeit als Fifa-Präsident bedeuten. Mehr dazu, welche zwei Optionen seine Widersacher haben – und wer mögliche Nachfolger sind – erfahren Sie hier . Zuvor hatte ein Bericht der »Times« noch für weiteren Wirbel gesorgt. Die Zeitung schrieb unter Berufung auf eine anonyme Quelle, dass Infantino Marokko die Austragung des WM-Endspiels 2030 versprochen und im Gegenzug Unterstützung durch das Land verlangt habe. Das wurde vom Fußball-Weltverband umgehend dementiert. Laut »Times« solle das Finale im neuen Hassan-II.-Stadium mit 115.000 Plätzen in Casablanca stattfinden. Das wäre ein Affront gegen Spanien und damit gegen Europa. Spanien trägt zusammen mit Portugal und Marokko die WM 2030 aus. Dazu finden die ersten drei Spiele in Südamerika (Uruguay, Argentinien und Paraguay) statt. Die Fifa erklärte zu dem Zeitungsbericht: »Es ist falsch und irreführend zu behaupten, der Fifa-Präsident habe irgendein Versprechen bezüglich der Austragung des Finales der Fifa-Fußball-Weltmeisterschaft 2030 abgegeben.« Eine Entscheidung werde zu gegebener Zeit getroffen. Nach dem Aus seiner Investorenpläne kämpft Fifa-Boss Gianni Infantino um seine Zukunft. Eine entscheidende Rolle spielt der Emir von Katar. Mehr dazu erfahren Sie hier .