DAX +0,63 % 25.866,05 Pkt 15:31:42 MDAX +0,04 % 30.437,45 Pkt 15:31:42 Euro Stoxx 50 -0,94 % 6.148,77 Pkt 15:31:30 Dow Jones -0,76 % 52.076,18 Pkt 15:46:43 S&P 500 -1,59 % 7.620,88 Pkt 15:46:43 Nasdaq -3,46 % 25.631,78 Pkt 15:46:41 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -2,94 % 3.912,80 USD 15:36:42 Silber -5,07 % 49,55 USD 15:36:37 Brent -1,16 % 113,55 USD 15:36:39 WTI +2,28 % 104,33 USD 15:36:39 Bitcoin -1,13 % 76.896,00 USD 15:46:38 EUR/USD +0,01 % 1,11570 USD 15:45:44 EUR/GBP -0,48 % 0,83290 GBP 15:46:42 EUR/CHF -0,39 % 0,92000 CHF 15:46:42 EUR/JPY -0,36 % 175,424 JPY 15:46:43

Spitzenkandidat über Berlins Straßen: „Wer seine Abfälle auf die Straße wirft, dem fehlt der Respekt vor unserer Stadt“

Nation

Aus Sicht des CDU-Spitzenkandidaten zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses am 20. September ist der Respekt in Berlin ein Stück weit verloren gegangen. „Ich möchte, dass gegenseitiger Respekt die verbindende Klammer dieser Stadt wird“, sagte Stefan Evers im Interview der „Zeit“. „Das mag alles urkonservativ und verstaubt klingen, aber ich bin überzeugt, dass wir das als moderne Gesellschaft brauchen.“

Sichtbar sei dies unter anderem beim Müllproblem in der Hauptstadt. „Wer seine Abfälle auf die Straße wirft, dem fehlt der Respekt vor unserer Stadt. Und dann müssen wir uns nicht wundern, wenn Probleme größer werden: die Verwahrlosung im öffentlichen Raum, die Zunahme an Gewalt, auch an Schulen.“

Evers: „Ich verstehe auch den Frust“

Berlin sei für ihn ein Ort der Freiheit. „Mir hat diese Stadt alles gegeben, vor allem genau diese unglaubliche Freiheit, diese Entfaltungsmöglichkeiten, die in Europa keine zweite Stadt bietet“, sagte Evers, der als 19-Jähriger aus Ostwestfalen nach Berlin gekommen ist.

Er könne angesichts des Stromausfalls im Winter, vereister Bürgersteige und Fördergeldskandale aber auch den Frust vieler Berliner nachvollziehen. „Ich verstehe den Frust, manchmal teile ich ihn auch.“

Das Rezept dagegen sieht er in einem modernen Konservatismus, wie er der „Zeit“ sagte. „Der nicht versucht, Veränderung aufzuhalten, Vielfalt zu negieren oder Weltoffenheit zu bestreiten, sondern der das Verbindende erhält, das eine freiheitliche Gesellschaft erst möglich macht.“ (dpa)

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