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Sponsorenlauf in Moers: Chefarzt dreht Ehrenrunde mit Patient

Wissenschaft

Wetterbedingt ein wenig verspätet fiel im Juli der Startschuss für den 15. Sponsorenlauf zugunsten der neurologischen Selbsthilfegruppen. Unter dem Motto „Joggen, Walken, Gehen – jeder Kilometer zählt“ haben 465 Teilnehmer ihre Runden auf der Sportanlage des TV Asberg gedreht. Nach der unwetterbedingten kurzfristigen Absage Ende Mai seien die Veranstalter erleichtert gewesen, dass es sich trotz der kurzfristigen Neuterminierung so viele begeisterte Teilnehmer nicht nehmen ließen, ihre Runden für den guten Zweck zu drehen, heißt es in einer Mitteilung der GFO-Kliniken Niederrhein, zu denen das Moerser St.-Josef-Krankenhaus als Veranstalter gehört. Viele ehrenamtliche Helfer unterstützten demnach mit dem Abstreichen der Laufkarten, reichten Bananen zur Stärkung und kamen mit dem Füllen der Wasserbecher kaum nach; kurz vor Laufende waren beinahe 250 Liter Mineralwasser zur Kühlung und Erfrischung aufgebraucht. Zur Stärkung nach dem Lauf gab es die inzwischen schon Tradition gewordene Grillwurst auf Einladung des Krankenhauses. Einmal mehr sei die ausgesprochen gute Stimmung spürbar gewesen, heißt es weiter: „Alle hatten Freude an der eigenen Bewegung, mit der sie nicht nur sich selbst, sondern eben auch den Selbsthilfegruppen Gutes tun konnten“. Großer Dank, sagen die Veranstalter, gelte den vielen Helfern des TV Asberg, allen voran Frank Eichholz. Professor Stefan Isenmann, Chefarzt der Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie, zeigte sich besonders beeindruckt von Patienten und Angehörigen, die selbst am Lauf teilnahmen. Mit dem ältesten Teilnehmer, Robert Hellwig, drehte er eine Ehrenrunde. Geschäftsführerin Mirja Hengstenberg und Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang von Bebber waren der Mitteilung zufolge ebenfalls begeistert dabei und haben bereits ihre Unterstützung für die Veranstaltung im nächsten Jahr zugesichert, die voraussichtlich wieder im Mai stattfinden wird. Insgesamt drehten die Teilnehmer 5225 Runden. Durch Spenden und eine großzügige Aufstockung der Geschäftsführung lag die Spendensumme am Ende bei 7000 Euro. Das Geld soll den lokalen Selbsthilfegruppen „Schlaganfall“ und „Parkinson“ für die Unterstützung ihrer Arbeit zu Gute kommen.

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