Sportvorstand vor dem Aus? Eintracht Frankfurt trifft Krösche-Entscheidung
Rund um den Bundesliga-Start und den kurz darauf folgenden Deadline Day beherrschten Spekulationen um ein mögliches Aus von Sportvorstand Markus Krösche die Schlagzeilen rund um Eintracht Frankfurt beinahe genauso sehr wie die Transfers. Nun hat die SGE eine Entscheidung getroffen.
Am Mittwoch kam der Aufsichtsrat von Eintracht Frankfurt zu einer turnusmäßigen Sitzung zusammen. Das Ergebnis: Die Zusammenarbeit mit Markus Krösche wird fortgeführt.
"Wir haben die sportliche und wirtschaftliche Situation sowie die Entscheidungen der zurückliegenden Transferperiode im Aufsichtsrat sehr ausführlich und konstruktiv erörtert. Dabei bestand Einigkeit darüber, dass wir die vor uns liegenden Aufgaben weiter mit großer Geschlossenheit angehen wollen", erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Mathias Beck.
"Unser Fokus richtete sich in den letzten Wochen darauf, die bestmöglichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison zu schaffen. Das ist der sportlichen Führung gelungen", heißt es in dem Statement weiter.
Krösche arbeitet "mit voller Überzeugung"
Auch Krösche selbst äußerte sich: "Die zurückliegende Transferphase war anspruchsvoll und von einem in diesem Jahr außergewöhnlichen Marktumfeld geprägt. Vor diesem Hintergrund haben wir mit insgesamt 38 Transferbewegungen und unter Berücksichtigung unserer sportlichen wie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die erforderlichen Anpassungen im Kader vorgenommen. Unser voller Fokus gilt nun dem sportlichen Erfolg und einer erfolgreichen Saison. Ich arbeite mit voller Überzeugung daran, unsere Ziele zu erreichen", so der Sportvorstand.
Die Eintracht hatte im Vorjahr nur Rang acht erreicht und auf dem Weg dahin mit Dino Toppmöller und Albert Riera gleich zwei Cheftrainer verschlissen. Gerade der Spanier wird bei den Hessen rückblickend als absolutes Missverständnis gesehen.